„1000 Takte Marschmusik“ unter blauem Himmel

Zum zweiten Mal in neun Jahren blauer Himmel bei „1000 Takte Marschmusik“: Die Gerlinger Musikerinnen und Musiker boten ihren Zuhörern ein besonderes Open-Air-Konzert.  Foto: niku
  • Zum zweiten Mal in neun Jahren blauer Himmel bei „1000 Takte Marschmusik“: Die Gerlinger Musikerinnen und Musiker boten ihren Zuhörern ein besonderes Open-Air-Konzert. Foto: niku
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niku Elben. „Ich rate Ihnen, streichen Sie diesen Tag dick-rot im Kalender an ,“ begrüßte Rainer Dornseifer, einer der beiden Vorsitzenden des Musikvereins Gerlingen, die Gäste auf dem Schützenplatz in Elben zu „1000 Takte Marschmusik“. Denn, so Dornseifer: „Wir haben zum zweiten Mal in neun Jahren wolkenlosen Himmel.“

Der Musikverein Gerlingen und der St.-Helena-Schützenverein Elben hatten in den vergangenen Jahren bei ihrer gemeinsam organisierten Veranstaltung regelmäßig schlechtes Wetter. Doch diesmal erklang die von den Gerlinger Musikerinnen und Musiker gekonnt dargebotene Marschmusik an einem kühlen, aber trockenen Spätsommerabend – zur Freude der zahlreichen Besucher des samstäglichen Open-Air-Konzerts.

Mit schwungvoller Musik – darunter „Revue-Marsch“ und „Pepitamarsch“ – kam das Orchester unter Leitung von Dirigent Matthias Reißner auf den Schützenplatz. Im nächsten Programmblock, zu dem die 45 Orchestermitglieder die bereit gestellten Stühle einnahmen, wurden die Zuhörer zum Schwelgen in Urlaubs-Erinnerungen angeregt. Die Musikerinnen und Musiker brachten Märsche aus Österreich und Italien zu Gehör, darunter „Koburgermarsch“, „Bozener Bergsteiger“, „Fliegermarsch“ oder „Dem Land Tirol“.

Nach der Reise durch Österreich und Italien spielte das leistungsstarke Orchester Märsche, die geographisch Rhein bis Themse zuzuordnen sind. „Wir haben einen Trick angewendet: Wenn wir das Wasser in den Flüssen ansprechen, bleibt uns vielleicht das von oben erspart. Der Trick ist aufgegangen“, hatte sich Rainer Dornseifer gefreut.

Langsam wurde es dunkel auf dem Schützenplatz. Feuer und bunte Lichterketten schafften das richtige Ambiente für den emotionalen Serenadenteil des Abends: Fanfarenklänge ertönten – etwa beim „Ferbelliner Reitermarsch“ und die Gerlinger spielten zudem „The Rose of Tralee“.Damit wiesen sie auf das andere große Ereignis hin, dass in diesem Monat im Terminkalender des Orchesters gestanden hatte. Beim Volksfest im irischen Tralee, in dessen Mittelpunkt ein Schönheitswettbewerb steht, hatten die Musikerinnen und Musiker gespielt (die SZ berichtete). Das nahmen sie zudem zum Anlass, um dem Mitorganisator der „1000 Takte Marschmusik“, dem St.-Helena-Schützenverein, zum 90. Geburtstag etwas zu schenken: 30 Liter Guiness wird es demnächst für die Schützen geben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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