Besucherrückgang im Stollen: Werbemaßnahmen starten

JHV des Fördervereins »Grube Bindweide«

rai Steinebach. Ruckzuck und in nur 45 Minuten brachte Konrad Schwan seine erste Jahreshauptversammlung als neuer Vorsitzender des Fördervereins des Besucherbergwerks Grube Bindweide über die Bühne. Beim Jahrestreffen begrüßte Schwan auch Günter Schneider. Der hatte als scheidender Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gebhardshain den Vorsitz des Fördervereins am 1. Juli vergangenen Jahres an seinen Amtsnachfolger Schwan weitergegeben.

Für die im Förderverein geleistete Arbeit dankte Schwan dem ehemaligen Vorsitzenden. Der Amtswechsel war nur ein Punkt, den Schwan in seinem Jahresrückblick ansprach. »Hier wird großartige Arbeit geleistet, mit viel Elan sind die Aktiven dabei«, dankte der neue Vorsitzende den Helfern des Vereins. Er sprach von einer guten Mannschaft, die ihre Arbeit bestens erfülle. Hierfür wurden im Vorjahr über 3440 Stunden geleistet. Sorge bereite jedoch der Besucherrückgang, berichtete Schwan.

Nachdem im Jahr 1994 mit 19309 Besuchern ein Höchststand erreicht worden war, wurde im vergangenen Jahr mit 12553 Gästen (2001: 13856) ein Tiefstand in der 18-jährigen Geschichte des Besucherbergwerks registriert. Um hier einen Gegenpol zu setzen, sollen Werbemaßnahmen betrieben werden, teilte Schwan mit. Es solle vor allem bei Schulen und Vereinen in der weiteren Umgebung gezielt geworben werden. Sehr gut bewährt habe sich die sanierte Bahnstrecke, die zu Beginn der Saison 2002 fertiggestellt worden war. Die Fahrten seien nun ruhiger und Material schonender.

Ausblickend berichtete der Vorsitzende von der bereits begonnenen Erweiterung der ehemaligen Pulverkammer. In Absprache mit dem Bergamt sei eine Mauer im hinteren Teil entfernt und die Größe der Kammer etwa verdoppelt worden. Nach Sicherungsarbeiten und der Abnahme seitens des Bergamtes soll der Raum beispielsweise für »Brunchs« genutzt werden. Es gebe bereits gezielte Anfragen. »Vielleicht gelingt uns ja auch einen Trauung unter Tage«, sagte Schwan.

Anlässlich eines viertägigen Tages der offenen Tür des Motorradmuseums in Steinebach Anfang Mai soll das Besucherbergwerk einen zusätzlichen Tag geöffnet werden. Unter dem Motto »Pfingstmontag ist nicht nur Mühlentag« will sich das Besucherbergwerk an der bundesweit zehnten »Mühlentag«-Aktion beteiligen. Am Pfingstmontag sollen u.a. auch die Mühlen in Dauersberg und Dickendorf, das Motorradmuseum und das Dorfmuseum in Gebhardshain geöffnet werden. Bei den Beisitzerwahlen wurden Richard Theis, Gregor Becker, Irene Weger, Hans Böhmer, Alfred Weib und Gerhard Weller bestätigt. Als Ortsbürgermeister von Steinebach ist Joachim Greb automatisch zweiter Vorsitzender und Verwaltungsmitarbeiter Albert Ottersbach Geschäftsführer. Im Internet ist das Besucherbergwerk, das ab dem 29. März wieder geöffnet ist, unter »www. besucherbergwerk-grube-bindweide. de« zu finden.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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