Eine Wassermauer für den Rekord

3000 Zuschauer erlebten Weltrekord in Elkenroth: 85 Feuerwehren »bauten« eine Wasserwand

Elkenroth. So einen Zulauf hat der Elkenrother Weiher noch nicht erlebt: Etwa 3000 Zuschauer tummelten sich am Sonntagvormittag an dem sonst so ruhigen Gewässer, um Zeugen eines beispiellosen Spektakels zu werden.

85 Wehren im Einsatz

85 Feuerwehren - vornehmlich aus den Kreisen Altenkirchen, Westerwald und Siegen - waren im Einsatz, als es darum ging, einen Rekord für das Guinness-Buch aufzustellen. Sogar befreundete Feuerwehren aus Neustadt/Hannover, am Vortag zufällig in Weitefeld, und Wuppertal waren mit von der Partie - insgesamt über 700 Feuerwehrleute.

Alle wollten sie eine gewaltige dichte Wasserwand am Elkenrother Weiher aufbauen und den bereits bestehenden Rekord (374 Strahlrohre) brechen. Und sie brachen ihn: Aus 509 Strahlrohren spritzte das Wasser am Weiherdamm über einer Länge von mehr als 400 Metern. »Das sind wirklich ganz beeindruckende Szenen«, sagte Ortsbürgermeister Josef Mockenhaupt begeistert.

Zwei Monate Vorbereitungszeit

Bereits vor zwei Monaten hatten die Vorbereitungen für den Rekordversuch begonnen. Und unter den wachsamen Augen von Alois Mockenhaupt, Paul Mies, Michael Schuhen, Harald Müller und Karl-Heinz Weber verlief der gesamte Aufbau ohne irgendwelche Zwischenfälle. Das Gelände wurde in tadellosem Zustand von Joachim Lehnhäuser (Fischereiverein) zur Verfügung gestellt.

»Rekordschwimmer« Hartmuth Halt

Über 15 Minuten stand die Wasserwand. Und sie war so dicht, dass nicht einmal eine Fliege hindurchgekommen wäre. Nur einer kam durch: Der Elkenrother Hartmuth Halt (56 Jahre). Für eine Wette ist er die gesamte Wand »entlanggeschwommen«.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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