Kirmesjugend war fleißig
Elgert feiert „Kirmes daheim“

Manche Dinge sind einfach unverzichtbar – in Elkenroth gehört die Kirmes auf diese Liste. Also wurde im Jahr der Corona-Pandemie die Kirmes daheim gefeiert, und die nötigen Utensilien lieferte die Kirmesjugend an die Haustüren.  Fotos: rai
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  • Manche Dinge sind einfach unverzichtbar – in Elkenroth gehört die Kirmes auf diese Liste. Also wurde im Jahr der Corona-Pandemie die Kirmes daheim gefeiert, und die nötigen Utensilien lieferte die Kirmesjugend an die Haustüren. Fotos: rai
  • hochgeladen von Daniel Montanus (Redakteur)

rai Elkenroth. Keine Kirmes! Kein Kirmesbaum! Trübsal blasen? Nicht in Elgert. Da wurde die Kirmes einfach diesmal „daheim“ gefeiert. Damit das vernünftig ging, legte sich die Kirmesjugend des Jungmännervereins ins Zeug und brachte an die Haustüren, was zu einer Kirmes in Elgert gehört.

Kirmesbäume en miniature, Rosen in Rot und Weiß und 218 prallgefüllte Stoffbeutel hatte die Kirmesjugend am Freitag auf zwei Treckeranhängern an der Pfarrkirche St. Elisabeth verstaut. Dort ging es bei hochsommerlichem Wetter los, um an den Haustüren die Bestellung für die „Kirmes daheim“ zu übergeben.

Im Vorstand war die Idee für „Kirmes daheim“ entstanden, weil man ja wegen der Corona-Pandemie keine Kirmes feiern kann, so Vorsitzender Tobias Pfeiffer. Es sollte etwas für jeden sein: Es wurden Tüten für Kinder, Frauen und Männer gepackt. Sixpacks kamen in die Beutel der Herren, Sekt in den der Damen. Für die Kinder gab es Orangensaft. Spezielles bei den Kindern war z.B. ein von Philip Mies erstelltes Malbuch, dazu Buntstifte und ein Pixi-Buch.

Ein Lebkuchenherz mit dem zucker-süßen Schriftzug „Vielen Dank“ und eine Rose fanden sich in jedem Beutel. An den Haustüren gab es den Minikirmesbaum mit bunten Bändern. Das Original wäre normalerweise am Freitag geschlagen und durch den Ort getragen worden.

Außerdem gab es mit jeder Tüte die Chance, bei einer Verlosung etwas zu gewinnen. Auch hier hatten die Sponsoren die Kirmesjugend unterstützt, dankte Pfeiffer: „Ohne wäre es nicht machbar.“ Bevor die zwei Gruppen vom geistigen Begleiter Diakon Marco Kötting verabschiedet an der Kirche aufbrachen, hatte eine Fußgruppe jenseits der Großbaustelle L 287 (die SZ berichtete) alles für „Kirmes daheim“ abgegeben.

Und die Aktion kam richtig gut an: An den Häusern wurde die Kirmesjugend toll empfangen, als der Berichterstatter die Gruppe mit Traktorfahrer Pfeiffer ein Stück des Weges begleitete.

„Die Kirmes findet statt, nur anders“: Dafür warb die Kirmesjugend einhellig. Und um die „Kirmes daheim“ zu dokumentieren, sollten die Elkenrother Fotos machen – diese sollen später präsentiert werden.

Zuerst wurde bei den Eheleuten Sigrid und Werner Hüsch geklingelt. Sigrid Hüsch sah man die Freude an, als Beutel, Lebkuchenherz und Bäumchen abgegeben wurden: „Wir feiern im kleinen Rahmen.“

Das war in Elgert bei vielen Familien für Samstag geplant, auch bei Annette und Lutz Göbel. An einer Wand im Garten sind zwei hölzerne Vögel angebracht: Die Eheleute wären am Sonntag beim Schützenzug im Fokus gewesen, denn Annette Göbel ist sei 2019 Kaiserin. Im Festzelt mit anderen Vereinen zu feiern, das gehe diesmal einfach nicht, meinte die Regentin : „Ich finde es gut, dass es ausfällt. Da geht die Sicherheit vor.“

Gestern kam die Kirmesjugend in der Pfarrkirche St. Elisabeth zusammen, wo Diakon Kötting den Gottesdienst zelebrierte. Danach wurde gefrühstückt, an der Gaststätte „Zum Dorfkrug“.

Manche Dinge sind einfach unverzichtbar – in Elkenroth gehört die Kirmes auf diese Liste. Also wurde im Jahr der Corona-Pandemie die Kirmes daheim gefeiert, und die nötigen Utensilien lieferte die Kirmesjugend an die Haustüren.  Fotos: rai
Autor:

rai (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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