Mit Herz und Stimme

Der MGV Eintracht Steinebach eröffnete den Abend mit den Don-Kosaken in der Pfarrkirche Maria Magdalena. Foto: rai
  • Der MGV Eintracht Steinebach eröffnete den Abend mit den Don-Kosaken in der Pfarrkirche Maria Magdalena. Foto: rai
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

rai Gebhardshain. Zweimal stehende Ovationen gab es für den Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff am Donnerstagabend in der Pfarrkirche Maria Magdalena Gebhardshain: Die 450 Besucher waren von den Darbietungen begeistert – und auch nach der Zugabe „Ich bete an die Macht der Liebe“ standen erneut alle von den Bänken auf. Die 16 Sänger um Chorleiter Wanja Hlibka verstanden es, mit der Kraft ihrer Stimmen die Menschen zu bannen. Dabei bewiesen sie einen wirklich langen Atem.

Langanhaltende Töne, die noch bis in den letzten Winkel des Kirchenschiffes eindringlich zu vernehmen waren, prägten die rund zweistündigen Darbietungen. Selbst der einzelne Solist vermochte es, mit seinen Melodien den Raum zu füllen und die Seelen der Besucher intensiv zu berühren. Die Don-Kosaken boten die Gelegenheit, gedanklich in die weiten Russlands zu schweifen und den hektischen Alltag hinter sich zu lassen.

Sich frei zu machen für das, was in den Vorträgen wichtig ist, dazu hatte Helmut Schütz, Vorsitzender des veranstaltenden MGV Eintracht Steinebach, in seiner Begrüßung, bezugnehmend auf Worte von Schwester Aurelia, ermutigt. Auf den sechsfachen Meisterchor war die Konzertagentur der Don-Kosaken aufmerksam geworden und hatte per E-Mail beim Vorsitzenden angefragt, ob man Interesse habe, gemeinsam ein Konzert zu geben.

Und so organisierten die 26 Sänger um Chorleiter Bernhard Kaufmann das Konzert und stimmten die Besucher mit „Periti Autem“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und dem altrussischen Kirchengesang „Ische Cheruvimy“ ein. Neben bekannten Melodien („Erinnerungen an Tschaikowsky“) und („Moskauer Nächte“) bot der rund 90 Jahre alte Don-Kosaken-Chor Lieder aus der orthodoxen Liturgie dar. Den Aspekt der „Sacra Musica“ griff Pfarrer Rudolf Reuschenbach in seinen Gedanken auf. Musik sei die Sprache des Himmels und ein geistliches Konzert auch ein Gottesdienst, denn: „Gott singt man mit der Stimme und dem Herzen.“

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen