Steinebacher Seifenkisten-Sieg eine »Demütigung« für Gastgeber

Feucht-fröhliches Schubkarrenrennen und Königsparade

the Gebhardshain. Beim »Großen Preis von Gebhardshain« lief auch in diesem Jahr wieder alles wie geschmiert. Neun Teams hatten sich gestern der Herausforderung gestellt, ihre in Eigenbau gezimmerten Seifenkisten gegen die Uhr und ihre Mitstreiter durch den Parcours »Rond öm den Köppel« zu manövrieren. Sieger des feucht-fröhlichen Spektakels wurde dann ausgerechnet die Gastmannschaft aus Steinebach, die mit ihrer Seifenkiste »Hanfplantage Gebhardshain – raucht Ihr noch oder kifft Ihr schon« die Gastgeber um Längen hinter sich lassen konnte.

Obwohl die Hausherren der Gebhardshainer Kirmesjugend mit insgesamt vier Teams im Starterfeld vertreten waren, mussten sie sich am Ende mit Platz 2 begnügen. Sowohl auf dem anspruchsvollen Links-Kurven-Rundkurs, als auch beim turnusmäßigen Pflicht-Boxenstopp erwiesen sich die Steinebacher Hanf-Bolidenbauer Florian Schuhen, Stefan Menzel, Marcus Bach, Janik Reder und Thomas Holschbach als das Team mit dem besten Gesamtpaket. Auf der dritten Position rollte schließlich der Bobbycar-Club Daaden mit Uwe Schirmuly, Danny Clausnitzer, Florian Heukäufer, Micha Schmidt, Nils Becker und Julian Schmidt ins Ziel. Trotz schweren Geschützes landeten die Atzelgifter in ihrer gepanzerten Seifenkiste nur auf Rang 4.

Einen anderen Titel konnten die Gastgeber aber dann doch noch einheimsen: Die Wahl der »schönsten Schubkarre« fiel auf den Banküberfall-Rennstall aus Gebhardshain per Zuschauerentscheid. Gebaut und gefahren wurde das auf den Raub von vergangener Woche Bezug nehmende Sparschwein von Stefan Brenner, Mario Frei und Jens Weber.

In der Runde der Verlierer traf die Kirmesjugend aus Malberg auf das Gebhardshainer »Scharfmacher«-Team. Es galt, mit Wasser gefüllte Luftballons zum Teamkollegen zu werfen. Gelang es dem Fänger, die empfindlichen Geschosse behutsam zu erhaschen, gab es Punkte. Aufgabe der gegnerischen Mannschaft dabei: Mittels Bratpfannenschläger die Wasserbomben möglichst effektiv zu »entschärfen«. Auch bei diesem Spiel hatten die Hausherren das Nachsehen, und das obwohl mit den beiden redegewandten Spielleitern Thomas Rosenfeld und Björn Jestrimsky zwei »Billiganbieter« von Regel-Auslegungsvielfalt auf den Richterstühlen saßen.

Im Anschluss an das Schubkarrenrennen folgte die Königsparade der Schützenbruderschaft. Insgesamt etwa 200 Teilnehmer zogen mit n ihren Vereinen vom Rathaus bis ins Festzelt auf der Kirmeswiese und erwiesen mit ihrer Parade dem Königspaar Heiner und Marion Kölzer samt Hofstaat und Gefolge, Bezirkskönig Martin Backhaus und Schülerprinz Kristopher Bodenstein die Ehre.

Angeführt vom Spielmannszug Steinebach folgten die Schützenbruderschaften Wingendorf, Mudersbach, Gebhardshain und Selbach. Ihre Aufwartung machten ebenso die Schützenvereine aus Betzdorf und Weitefeld sowie die Kyffhäuser-Kameradschaft Steinebach und der Musikverein Brunken. Die Königspaare präsentierten sich samt Gefolgen den zahlreichen Zuschauern vor der Kirche, bevor dann der große Tross gemeinsam zum Festplatz marschierte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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