Bündnisgrüne setzen Schwerpunkt
Zugpferd Tourismus

Das Besucherbergwerk Bindweide ist nur eine der Attraktionen der Heimatregion. Die Fraktion der Grünen ist der Ansicht, dass im Bereich der Touristik größere Anstrengungen unternommen werden müssen, denn immer mehr Deutsche machen Urlaub im eigenen Land.  Archivfoto: dach
  • Das Besucherbergwerk Bindweide ist nur eine der Attraktionen der Heimatregion. Die Fraktion der Grünen ist der Ansicht, dass im Bereich der Touristik größere Anstrengungen unternommen werden müssen, denn immer mehr Deutsche machen Urlaub im eigenen Land. Archivfoto: dach
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sz  Gebhardshain. Der Tourismus ist seit Jahren im Wandel, schreibt die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einer Mitteilung an die Redaktion. Die Nachfrage nach Reisezielen in Deutschland sei stark gestiegen, heißt es weiter. Dabei habe der Tourismus ein enormes wirtschaftliches Potenzial, gerade für ländliche und strukturschwächere Regionen. Die touristische Infrastruktur, über die auch die Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain verfüge, sei darüber hinaus auch ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Gebhardshainer Landes als Teil der Region Westerwald-Sieg.

„Nachdem der Verbandsgemeinderat bereits 2018 einen Beschluss gefasst hat, ein Tourismuskonzept für die VG zu erstellen, sehen wir es nun an der Zeit, den Beschluss umzusetzen“, so die Grünen weiter. „Mit unserem Antrag möchten wir erreichen, dass die Verwaltung in 2020 dem Rat ein entsprechendes Konzept zur Beschlussfassung vorlegt.

Inhaltlich werde es bei dem Konzept auch darum gehen müssen, die vorhandenen Ressourcen nachhaltig zu nutzen und bisher ungenutzte Potenziale zu erkunden. „Nur so können wir sie für den Tourismus nutzbar zu machen. Das bestehende Angebot kann so effizienter gestaltet und qualitativ verbessert werden.“

Eckpunkte sollten auch der naturnahe Tages- und Nahtourismus sein, in Anbindung an die Gastronomie und in Zusammenarbeit mit den angrenzenden Verbandsgemeinden, so die Fraktion weiter. Ferner seien neben dem Hotel- und Gaststättenverband weitere wichtige Akteure, wie der ADFC, Gewerbetreibende usw., als potenzielle Kooperationspartner zu gewinnen und in die Diskussion miteinzubeziehen.

Die Qualität der Unterbringung sowie der Freizeit- und Erholungswert seien wichtige Kriterien für das Reiseziel. Aber auch die Frage, wie Touristen in das Feriengebiet kommen und wie sie sich im und am Urlaubsort bewegen, sei relevant. Die Rahmenbedingungen und das Angebot müssten darauf abgestimmt werden. Nachhaltig Reisende bevorzugten Hotels und andere Unterkünfte, die mit Energie effizient umgehen. Sie schätzten ein regionales und ökologisches Angebot in der Gastronomie.

Dabei könnte eine Zertifizierung der Unterkünfte stattfinden und mit Blick auf die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe die Vernetzung mit örtlichen Produzenten verbessert werden. Wenn alle Akteure vor Ort, die Anbieter und Kunden zusammenarbeiteten, könne das ein Beitrag zur Stabilisierung oder Entwicklung der Lebensgrundlage für die Menschen im und für den Tourismus werden.

Die Grünen abschließend: „Ausgangspunkt des Konzeptes muss zuerst einmal eine Situationsanalyse sein. Darauf aufbauend können die Ziele für das künftige touristische Angebot in unserer VG formuliert werden. Im Rahmen des Konzeptes sollen dann auch unterschiedliche Maßnahmen entwickelt werden, die die Erreichung dieser Ziele ermöglichen. Hierzu sind neben dem Wandertourismus die Potenziale und Anforderungen für den Fahrradtourismus zu benennen und z. B. das Vorhandensein von E-Bike-Ladestationen und Radwegen zu prüfen.“

Ebenso solle der Wandertourismus in Kombination mit der Westerwaldbahn auf seine Potenziale hin geprüft werden.

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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