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Fußball-Regionalliga Südwest
Aufstiegszug fährt wohl ohne TSV Steinbach ab

Früher Schock: Der Steinbacher Florian Bichler (rotes Trikot) zog sich im Auswärtsspiel beim Tabellenführer SC Freiburg 2. bereits nach 70 Sekunden eine schwere Knieverletzung zu und musste ausgewechselt werden.
  • Früher Schock: Der Steinbacher Florian Bichler (rotes Trikot) zog sich im Auswärtsspiel beim Tabellenführer SC Freiburg 2. bereits nach 70 Sekunden eine schwere Knieverletzung zu und musste ausgewechselt werden.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

carlo Freiburg. Das war es dann wohl mit dem Traum des TSV Steinbach Haiger, das 100. Jahr seines Bestehens mit dem Aufstieg in die 3. Liga zu krönen. Am 31. Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest verlor das Team aus dem Lahn-Dill-Kreis beim Tabellenführer SC Freiburg 2. mit 0:1 (0:1). Elf Partien vor dem Saisonende hat das Team aus dem Lahn-Dill-Kreis nun schon zehn Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Der TSV rutschte auf Tabellenplatz 4 hinter Kickers Offenbach und den SSV Ulm ab.
Die leise Hoffnung, doch noch weiter eine gewichtige Rolle im Aufstiegsrennen spielen zu können, zerplatzte endgültig in der ersten Minute der Nachspielzeit: Dino Bisanovic schoss aus dem Gewühl heraus, doch Freiburgs Bundesliga-Ersatzkeeper Mark Flekken reagierte blitzschnell und vereitelte die Chance.

carlo Freiburg. Das war es dann wohl mit dem Traum des TSV Steinbach Haiger, das 100. Jahr seines Bestehens mit dem Aufstieg in die 3. Liga zu krönen. Am 31. Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest verlor das Team aus dem Lahn-Dill-Kreis beim Tabellenführer SC Freiburg 2. mit 0:1 (0:1). Elf Partien vor dem Saisonende hat das Team aus dem Lahn-Dill-Kreis nun schon zehn Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Der TSV rutschte auf Tabellenplatz 4 hinter Kickers Offenbach und den SSV Ulm ab.
Die leise Hoffnung, doch noch weiter eine gewichtige Rolle im Aufstiegsrennen spielen zu können, zerplatzte endgültig in der ersten Minute der Nachspielzeit: Dino Bisanovic schoss aus dem Gewühl heraus, doch Freiburgs Bundesliga-Ersatzkeeper Mark Flekken reagierte blitzschnell und vereitelte die Chance. Auch der Einsatz von TSV-Schlussmann Raphael Koczor zwei Minuten später im gegnerischen Strafraum bei einem Freistoß von Philipp Hanke reichte nicht mehr zum Ausgleich.

Verdacht auf Kreuzbandriss: Bichler muss schon nach 70 Sekunden raus

So verlor Steinbach die Partie im Breisgau durch einen Treffer der Freiburger in der 20. Minute aus stark abseitsverdächtiger Position: Ein langer Ball kam zu Guillaume Furrer, der das Leder an Koczor vorbei ins Tor schob. „Das war eine klare Abseitsposition“, ärgerte sich Sascha Marquet, der in der 7. Minute die erste gute Chance der Gäste nicht nutzen konnte.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Steinbach schon einen großen Schock verdauen müssen – und Florian Bichler mit Verdacht auf Kreuzbandriss verloren. Nach nur 70 Sekunden Spielzeit war er beim Versuch, einen langen Ball abzufangen, im Rasen des Möslestadions hängen und liegen geblieben. „Ohne eine Ballberührung und ohne Einwirkung des Gegners“, so Steinbachs Marketing-Geschäftsführer Arne Wohlfahrt.

Alipour: "Bin wahnsinnig enttäuscht"

Bitter: Der 29-jährige Bichler hatte erst unlängst angekündigt, nach dieser Saison seine Karriere zu beenden und Polizist werden zu wollen. Für Bichler sei es „richtig traurig“, sagte TSV-Trainer Adrian Alipour. „Für uns war es wahnsinniges Pech, dass dadurch der erste Wechsel schon in den ersten Minuten verpufft ist.“
Angesichts der Niederlage betonte der Übungsleiter: „Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Freiburg hat in der ersten Hälfte das laufintensivere Spiel gezeigt. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Taktik dann komplett geändert.“

Koczor: "Haben heute zwei Gesichter gezeigt"

Mit dem Ergebnis, dass einige Möglichkeiten zum Ausgleich durch Bisanovic (52.), Sasa Strujic (64.) oder Sören Eismann (73.) heraussprangen. Auf der anderen Seite zielte Kimberly Ezekwem knapp am TSV-Gehäuse vorbei, zudem konnte die Steinbacher Hintermannschaft einen Furrer-Schuss abblocken.
„Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt“, erklärte Torwart Koczor. Sein Team habe in einer „sehr, sehr schlechten ersten Halbzeit komplett versäumt, die Freiburger unter Druck zu setzen. Und hinten haben wir die Bälle verloren“. Erst nach dem Seitenwechsel habe der TSV „pure Mentalität“ gezeigt und „dann das gespielt, was Freiburg in der ersten Halbzeit gemacht hat“.
Alipour hatte zum Auftritt am Fuße des Schwarzwaldes seine Mannschaft erneut umgestellt – besser gesagt: umstellen müssen. Enis Bytyqi hatte sich in der Vorwoche verletzt, für ihn ist die Saison wohl zu Ende. Benjamin Kirchhoff (Gelb-Sperre) durfte wieder mitmachen, Sasa Strujic (Weisheitszahn-Operation) war rechtzeitig wieder fit geworden. Kevin Lahn saß zunächst wieder auf der Bank.
Im kommenden Heimspiel gegen den FC Bayern Alzenau (21.) am Samstag (14 Uhr) muss TSV-Trainer Alipour sein Team erneut umbauen. Linksverteidiger Strujic und Defensiv-Organisator Eismann sind dann gelb-gesperrt.

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Redaktion Sport aus Siegen

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