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1. Runde im DFB-Pokal
TSV Steinbach will nächstes "Statement" folgen lassen

Steinbachs Neuzugang Christian März (l.) hat noch eine Rechnung offen mit dem SV Sandhausen. Mit seinem früheren Klub Rot-Weiß Oberhausen kassierte er im DFB-Pokal eine 0:6-Niederlage gegen den Zweitligisten. Mit dem TSV Steinbach Haiger will sich März am Sonntag deutlich besser aus der Affäre ziehen und eine Überraschung schaffen.
  • Steinbachs Neuzugang Christian März (l.) hat noch eine Rechnung offen mit dem SV Sandhausen. Mit seinem früheren Klub Rot-Weiß Oberhausen kassierte er im DFB-Pokal eine 0:6-Niederlage gegen den Zweitligisten. Mit dem TSV Steinbach Haiger will sich März am Sonntag deutlich besser aus der Affäre ziehen und eine Überraschung schaffen.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

carlo Haiger. Die Erinnerung an sein bislang einziges Spiel im DFB-Pokal ist noch frisch. Gerade einmal 16 Minuten dauerte der Auftritt von Christian März mit Rot-Weiß Oberhausen in der 1. Hauptrunde vor zwei Jahren. Als März in der 74. Minuten aufs Feld kam, lag sein Team schon mit 0:4 hoffnungslos im Hintertreffen, verlor am Ende gar mit 0:6 – gegen den SV Sandhausen. Da ist noch eine Rechnung offen, wenn März mit dem Fußball-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger am Sonntag (15.30 Uhr) in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals nun wiederum auf den Zweitligisten aus dem Nordwestzipfel Baden-Württembergs trifft.

„Wenn man will, kann man das so sagen“, schmunzelt der 26-jährige Mittelfeldspieler.

carlo Haiger. Die Erinnerung an sein bislang einziges Spiel im DFB-Pokal ist noch frisch. Gerade einmal 16 Minuten dauerte der Auftritt von Christian März mit Rot-Weiß Oberhausen in der 1. Hauptrunde vor zwei Jahren. Als März in der 74. Minuten aufs Feld kam, lag sein Team schon mit 0:4 hoffnungslos im Hintertreffen, verlor am Ende gar mit 0:6 – gegen den SV Sandhausen. Da ist noch eine Rechnung offen, wenn März mit dem Fußball-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger am Sonntag (15.30 Uhr) in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals nun wiederum auf den Zweitligisten aus dem Nordwestzipfel Baden-Württembergs trifft.

„Wenn man will, kann man das so sagen“, schmunzelt der 26-jährige Mittelfeldspieler. Der studierte Sportwissenschaftler war im Sommer von Oberhausen auf den „Haarwasen“ gewechselt, stand allen vier Pflichtspielen, bei den Siegen im Halbfinale und Finale im Hessenpokal sowie in den Liga-Auftritten beim VfR Aalen (0:1) und am vergangenen Samstag beim 5:1 gegen den FC Astoria Walldorf, jeweils in der Anfangs-Formation. „Es läuft sehr gut für mich in Steinbach“, so März.

SV Sandhausen mit legendärem Erstrundensieg gegen VfB Stuttgart

Sein neues Team sieht er „als klaren Außenseiter“ im Duell gegen eine Mannschaft, die „seit Jahren in der 2. Liga etabliert ist“. Das Team von Trainer Uwe Koschinat ist 2012 ins Bundesliga-Unterhaus aufgestiegen, erreichte in der vergangenen Saison als Zehnter seine beste Platzierung. Vor einer Woche endete ein Testspiel beim Bundesligisten SC Freiburg mit 1:1, tags zuvor hatte der SVS allerdings beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern mit 0:3 verloren. Das Pokalspiel in Steinbach ist das erste Pflichtspiel für Sandhausen. Die Zweitliga-Saison beginnt erst am nächsten Wochenende.

Die Baden-Württemberger sind in der Vorsaison in der 1. Runde des DFB-Pokals mit 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach ausgeschieden. In der Spielzeit 2016/17 standen sie im Achtelfinale gegen den FC Schalke 04 (1:4), ebenso 2013/14 gegen Eintracht Frankfurt (2:4). Und einen prominenten Platz in der deutschen Pokal-Geschichte hat der legendäre Erstrundensieg in der Saison 1995/96 gegen den VfB Stuttgart – mit 13:12 im Elfmeterschießen.

März: "Wir sind hoch motiviert"

Vor dem zweiten DFB-Pokal-Spiel der Vereinsgeschichte nach dem 1:2 vor zwei Jahren gegen den Bundesligisten FC Augsburg musste der TSV Steinbach Haiger einen schweren Rückschlag verkraften. Tino Bradara riss sich vor Wochenfrist das Kreuzband, fällt wohl die ganze Saison aus und vergrößerte das Lazarett um David Haider Kamm Al-Azzawe und Sascha Wenninger. Philipp Hanke werde Bradara als Rechtsverteidiger ersetzen, kündigte Alipour an. Zu Angreifer Dennis Wegner, der gegen Walldorf pausierte, sagte er: „Lassen wir uns überraschen.“

„Wir haben nicht schon vor dem Anpfiff verloren“, sagt März, „wir sind hochmotiviert.“ Gerade nach dem 5:1 gegen Walldorf, bei dem Steinbach einen 0:1-Rückstand (48.) durch den ehemaligen Sandhausener Roman Hauk wettmachte. „Das war ein Statement“, betont er. Trainer Alipour sieht in Sandhausen „einen richtig guten Zweitligisten“, kündigt aber an: „Wir wollen versuchen, für eine große Überraschung zu sorgen.“

Überhaupt, ganz so unerfahren, wie es scheinen mag, ist Steinbach nun nicht in Sachen DFB-Pokal. 18 Spieler aus dem 25-köpfigen Kader haben schon in dem Wettbewerb gespielt. Neuzugang Fabian Eisele stand erst im Juni mit dem 1. FC Saarbrücken, Regionalliga-Meister vor Steinbach, im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen (0:3). Sören Eismann, der mit zwei Toren das Spiel gegen Walldorf drehte, und Torwart Raphael Koczor (2011 bis 2013 bei den Sportfreunden Siegen) haben mit dem FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga) sogar den damaligen Bundesliga-Dino Hamburger SV (2015/16, 1. Runde, 3:2 n.V.) rausgeworfen. „Die haben schon viel von damals erzählt“, sagt März, „es wäre schon, wenn jetzt noch so eine Geschichte dazukommen würde.“

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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