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Adventskonzert des Bollnbacher Musikvereins in der kath. Kirche Herdorf
Großartiges Orchester verzauberte seine Zuhörer

Klasse gemacht! Der Bollnbacher Musikverein und sein Dirigent Andreas Glöckner nehmen am Ende des Kirchenkonzerts den verdienten Applaus entgegen.
  • Klasse gemacht! Der Bollnbacher Musikverein und sein Dirigent Andreas Glöckner nehmen am Ende des Kirchenkonzerts den verdienten Applaus entgegen.
  • Foto: Gaby Wertebach
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

gum Herdorf. Es gibt so viele tolle Blasorchester in der Region, dazu gehört auch der Bollnbacher Musikverein, der am Freitagabend in der voll besetzten kath. Kirche in Herdorf unter der musikalischen Leitung von Andreas Glöckner für ein vielfältiges Adventskonzert, gespickt mit weihnachtlichen Geschichten, Gedichten und Soloparts, von den Zuhörern mit viel Beifall bedacht wurde. Orchestermitglied Hubert Latsch übernahm in gewohnt gekonnter Weise die Moderation des Abends. Seine kleinen weihnachtlichen Erzählungen, die gehören einfach zum Adventskonzert dazu und machen noch einmal den ganz besonderen Reiz aus.

gum Herdorf. Es gibt so viele tolle Blasorchester in der Region, dazu gehört auch der Bollnbacher Musikverein, der am Freitagabend in der voll besetzten kath. Kirche in Herdorf unter der musikalischen Leitung von Andreas Glöckner für ein vielfältiges Adventskonzert, gespickt mit weihnachtlichen Geschichten, Gedichten und Soloparts, von den Zuhörern mit viel Beifall bedacht wurde. Orchestermitglied Hubert Latsch übernahm in gewohnt gekonnter Weise die Moderation des Abends. Seine kleinen weihnachtlichen Erzählungen, die gehören einfach zum Adventskonzert dazu und machen noch einmal den ganz besonderen Reiz aus.

"Glasnost" und "Hallelujah"

„Von guten Mächten treu und still umgeben“, mit diesem vertonten Gedicht des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer erklang zu Beginn eines der schönsten und bekanntesten geistlichen Lieder unserer Zeit. Zurücklehnen und genießen hieß es bei der „New Baroque Suite (Ted Huggens). Die Verschmelzung von Rock- und Popmusik zeigte die Vielseitigkeit des Orchesters. Das Stück entführte in das 17. Jahrhundert und wurde in seiner Eindringlichkeit noch durch ein kraftvolles Trompetensolo und feinfühliges Klarinettensolo verstärkt. Auch Dizzy Stratford passte zur Kapelle. Schmissig spielten die Musiker dessen Werk „Glasnost“ und versetzten damit die Zuhörer in die Zeit des neuen Russlands unter der Regierung von Michael Gorbatschow. Das siebenköpfige Blechbläser-Ensemble dirigierte ein temperamentvoller Markus Rinck. Die „Kleine Festmusik“ (K.-H. Frank-Lindenfelser) begeisterte ebenso wie das berühmte „Hallelujah“ (Leonard Cohen). 

Froh und munter war der Nachwuchs

Dann gehörten die Bühne und die ungeteilte Aufmerksamkeit der Konzertbesucher dem Bläsernachwuchs, ebenfalls unter Andreas Glöckners Leitung. Jan Niklas kündigte die jeweiligen Titel an, und die jungen Musiker beeindruckten die Zuhörer mit toll gespielten Musikstücken wie „Don‘t Stop Believin’“, „You Raise Me Up“ und „Lasst uns froh und munter sein“ und bekamen rauschenden Beifall, sowohl von den Konzertbesuchern als auch von ihren Kolleginnen und Kollegen des großen Orchesters. Die übernahmen den zweiten Part des Abends und starteten swingend in der Stilrichtung Jazz mit „Christmas à la Big Band“ (Larry Clark), einer Gegenüberstellung von vertrauten Weihnachtsliedern und den Klängen klassischer Big Bands. Anschließend kam einer der vielen Höhepunkte des Abends. Welch eine Stimme! Klarinettistin Corinna Eickhoff brillierte als Gesangssolistin mit Mozarts „Gold von den Sternen“. Mit „Choral And Rock Out“ (Ted Huggens), dem populärsten und am meisten gespielten Titel bei den Harmonie- und Fanfare-Orchestern in Zentraleuropa, gab es anschließend ein zusätzliches Sahnehäubchen.

Kein Adventskonzert ohne "Tochter Zion"

Andreas Glöckner lobte seine Musiker („Super!“) für ihr Können und ihre sichtliche Spielfreudigkeit. Louis Armstrongs berühmtes „What A Wonderful World“ wurde gefühlvoll und beeindruckend von Gastsolist Peter Schlosser vorgetragen, ehe die Zuhörer, begleitet vom Orchester, das schöne Weihnachtslied „Süßer die Glocken nie klingen“ sangen. Kein Adventskonzert der Bollnbacher ist denkbar ohne den zum Abschluss traditionell gespielten Festmarsch „Tochter Zion“, der Akteure und Publikum begeisterte. Andreas Glöckner hat es verstanden, jedem Mitwirkenden sein Bestmögliches zu entlocken. Und so wurde dieses Adventskonzert zu einem großartigen Ereignis und einer wunderbaren Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Den „Bollmichs“ war es wieder mal gelungen, auf höchstem musikalischen Niveau Stimmungsbilder zu malen, die mitrissen, unter die Haut gingen und die Konzertbesucher tief beeindruckten. Mit lang anhaltendem Applaus dankte ein hochzufriedenes Publikum den Akteuren.

Spenden für Jugendorchester und Caritas

Die Spenden der Zuhörer (freier Eintritt) sind je zur Hälfte bestimmt für das Jugendorchester und für die Flex-Tagesgruppe der Caritas, die seit 15 Jahren ein Teil von Herdorf ist. Deren Leiterin Svenja John informierte über die Arbeit mit den Kindern, die ab sechs Jahren Unterstützung, Struktur und Anleitung in verschiedenen Lebenslagen erhalten. Im kommenden Jahr ist erstmals eine Sommerfreizeit am Meer geplant, wofür das gespendete Geld verwendet werden soll.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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