150.000 Euro Schaden bei Brand in Herdorf

Mit einem Großaufgebot hatte die Feuerwehr am Mittwochmorgen den Brand am Glockenfeld bekämpft. Zumindest der Altbau ist derzeit nicht mehr bewohnbar.	Foto: rai
  • Mit einem Großaufgebot hatte die Feuerwehr am Mittwochmorgen den Brand am Glockenfeld bekämpft. Zumindest der Altbau ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Foto: rai
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rai - Aus bislang ungeklärter Ursache
brach am frühen Mittwochmorgen in einem alten Wohnhaus mit Anbau am
Glockenfeld in Herdorf ein Feuer aus. Verletzt wurde niemand; die
beiden Bewohner konnten sich rechtzeitig selbst in Sicherheit
bringen. Es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von rund 150.000
Euro. Zumindest der Altbau ist nach dem Brand unbewohnbar, hier soll
sogar Einsturzgefahr bestehen.

Feuer im Obergeschoss bei Eintreffen der Feuerwehr

Um 5.03 Uhr war die komplette Feuerwehr
Herdorf mit den Löschzügen Herdorf, Sassenroth und Dermbach
alarmiert worden. Unterstützung kam auch von jenseits der
Landesgrenze: Die Wehr Salchendorf rückte mit der Drehleiter an. Der
Löschzug Daaden wurde mit Atemschutzträgern nachalarmiert, auch der
in Wissen stationierte Gerätewagen Atemschutz wurde angefordert. 58
Wehrleute waren insgesamt im Einsatz. Beim Eintreffen der Feuerwehr
habe es im Obergeschoss des Altbaus bereits ein offenes Feuer
gegeben, berichtete Herdorfs Wehrleiter Heiko Lichtenthäler. Die
untere Etage sei überwiegend verraucht gewesen.

Feuerwehr verhinderte Schlimmeres

Es wurde ein langer und schwieriger
Einsatz: Zwei Stunden bekämpften die Kameraden das offene Feuer.
Flammen schlugen aus den Fenstern. Trotz eines massiven Aufgebots an
Personal und Material konnte nicht mehr verhindert werden, dass die
Flammen sich durch das Obergeschoss mit seiner alten Bausubstanz
fraßen. Das Feuer brach zudem durch das Dach. Mit ihrem schnellem
Eingreifen konnten die Wehrleute noch Schlimmeres verhindern.
Rechtzeitig habe man die Flammen aufhalten können, sagte Wehrleiter
Lichtenthäler mit Blick auf den Anbau. An dem Gebäudeteil gab es
nur geringe Brandschäden.

Verkehr in Herdorf war betroffen

Während der Löscharbeiten war die
Straße am Glockenfeld komplett gesperrt. Die Polizei leitete den
Verkehr innerörtlich um. Nach etwa fünf Stunden konnte die Straße
wieder freigegeben werden. Der Löschzug Herdorf richtete eine
Brandwache ein, um eventuell aufkeimende Glutnester gleich löschen
zu können.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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