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Fa. Thomas: Tiefbau am San Fernando begonnen
Bau einer sieben Fußballfelder großen Ebene

Viel Platz: Das Areal ist rund 95000 Quadratmeter groß.
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dach Herdorf. So schön es im Hellertal und auch sonst im Siegerland sein mag, eines gibt es hier kaum: topfebene Flächen. Wer bauen möchte, kommt in der Regel ohne Bagger nicht aus.

Da geht es der Fa. Thomas nicht anders. Mit einem Unterschied: Mit einem Bagger kommt sie auf ihrer aktuellen Baustelle nicht weit. Da müssen schon mehrere schwere Gerätschaften ran, um einigermaßen „Meter zu machen“, wie man landläufig sagt. Und so tanzen die gelben Maschinen und Gefährte durch das Gelände, für das die Stadt eigens den Bebauungsplan „San Fernando III“ aufgelegt hat. Rund 95 000 Quadratmeter werden hier zwischen Sottersbach, L 285 und der Straße „Innomotion Park“ von der Fa. Gebr. Schmidt beackert.

dach Herdorf. So schön es im Hellertal und auch sonst im Siegerland sein mag, eines gibt es hier kaum: topfebene Flächen. Wer bauen möchte, kommt in der Regel ohne Bagger nicht aus.

Da geht es der Fa. Thomas nicht anders. Mit einem Unterschied: Mit einem Bagger kommt sie auf ihrer aktuellen Baustelle nicht weit. Da müssen schon mehrere schwere Gerätschaften ran, um einigermaßen „Meter zu machen“, wie man landläufig sagt. Und so tanzen die gelben Maschinen und Gefährte durch das Gelände, für das die Stadt eigens den Bebauungsplan „San Fernando III“ aufgelegt hat. Rund 95 000 Quadratmeter werden hier zwischen Sottersbach, L 285 und der Straße „Innomotion Park“ von der Fa. Gebr. Schmidt beackert.

Und fast hat es den Anschein, als ob die Freusburger Tiefbauer derzeit eine Dependance in Herdorf eröffnen könnten. Schließlich ist San Fernando nicht das einzige Areal im Hellerstädtchen, auf dem deren Mitarbeiter zugange sind. Wie berichtet, wird derzeit auch im Bereich Alte Hütte (Aldi-Markt, Einzelhandelszentrum, Turnhalle) mächtig in die Hände gespuckt.

Doch in Sachen Erdbewegung ist das Projekt in der Innenstadt nicht mit dem im Sottersbachtal zu vergleichen. Am Ende wird eine einzige große Ebene entstehen, eingefasst von Böschungen, um der Hanglage Rechnung zu tragen. Die Bauarbeiter sind also gewissermaßen dabei, das Areal „plattzumachen“. 56 000 Quadratmeter sollen es werden – so groß wie etwa sieben Fußballfelder. Zum Vergleich: Das Areal „Kleins Brecher“, auf dem die Fa. Thomas die letzte neue Halle hatte bauen lassen, umfasst nur etwa ein Viertel dessen.

Platz für Hallen und andere Gebäude gibt es also genügend – einen konkreten Plan seitens des Unternehmens, wie das Gebiet genutzt werden soll, aber nicht. Noch nicht. Darauf verweist Unternehmenssprecher Peter Rollepatz auf Anfrage der Siegener Zeitung. Nach wie vor laufe eine Werkstrukturplanung. Daher könne er noch keine Aussage zu einem etwaigen Baubeginn, zu konkreten Bauvorhaben oder der Investitionssumme treffen.

Noch gehört das Areal der Stadt Herdorf, die der Fa. Thomas aber bereits grünes Licht für die Erdarbeiten gegeben hatte. Dass das Areal der Weiterentwicklung des größten Arbeitgebers Herdorfs dienen soll, ist unbestritten.

Die Verwaltung hatte sämtliche Grundstücke im betroffenen Gebiet gekauft – das hat sich hingezogen. „Wir haben erst vor ein, zwei Wochen das letzte Grundstück erworben“, sagte Stadtbürgermeister Uwe Erner im Gespräch – und zwar vom Bundesland Berlin. Das hatte eine der Parzellen geerbt. Und dass in der Landeshauptstadt nicht direkt alles aus dem Weg geräumt wird, wenn eine Anfrage aus Herdorf eintrudelt, versteht sich von selbst.

Nichtsdestotrotz: „Wir wollen ja ein vereinigtes Grundstück übergeben“, so Erner. Und dafür musste eben Einigkeit mit jedem einzelnen Vorbesitzer erzielt werden.

Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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