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Corona-Pandemie
DJK-Jubiläum ein „Himmelfahrtskommando“ - so ist der Stand der Planungen

Der Vorstand und einige Mitglieder des Festausschuss ließen für diese Aufnahme die Bälle auf der Ludwig-Wolker-Anlage durch die Luft fliegen. Hier war 1910 die erste Sportanlage entstanden, die im Laufe der Jahre erweitert und umgebaut wurde.
  • Der Vorstand und einige Mitglieder des Festausschuss ließen für diese Aufnahme die Bälle auf der Ludwig-Wolker-Anlage durch die Luft fliegen. Hier war 1910 die erste Sportanlage entstanden, die im Laufe der Jahre erweitert und umgebaut wurde.
  • Foto: rai
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

rai Herdorf. Wenn die Sache mit der Glaskugel funktionieren würde, dann wäre es für den Festausschuss der DJK Herdorf viel einfacher. Tut es aber nicht. So sind die Verantwortlichen bei der Planung des bereits um ein Jahr verschobenen Festwochenendes anlässlich des 100-Jährigen bei allen Entscheidungen von der Entwicklung der Pandemie abhängig.
„Wir tragen die Corona-Konzepte mit“, betonte Norbert Buschmann vom Festausschuss, denn: „Wir haben Verantwortung, für unsere Familien und Gäste und uns selbst.“ Der Sportverein möchte an Christi Himmelfahrt feiern. „Da ist noch ein dickes Fragezeichen hinter, so virulent wie es gerade ist“, sagte Buschmann, als Festausschuss und Vorstand von den Planungen und der Festschrift berichteten.

rai Herdorf. Wenn die Sache mit der Glaskugel funktionieren würde, dann wäre es für den Festausschuss der DJK Herdorf viel einfacher. Tut es aber nicht. So sind die Verantwortlichen bei der Planung des bereits um ein Jahr verschobenen Festwochenendes anlässlich des 100-Jährigen bei allen Entscheidungen von der Entwicklung der Pandemie abhängig.
„Wir tragen die Corona-Konzepte mit“, betonte Norbert Buschmann vom Festausschuss, denn: „Wir haben Verantwortung, für unsere Familien und Gäste und uns selbst.“ Der Sportverein möchte an Christi Himmelfahrt feiern. „Da ist noch ein dickes Fragezeichen hinter, so virulent wie es gerade ist“, sagte Buschmann, als Festausschuss und Vorstand von den Planungen und der Festschrift berichteten. Schon vor Corona hatte der 1450 Köpfe zählende Verein die Vorbereitungen für Festivitäten für das Jubiläum 2021 und die Festschrift mit Chronik aufgenommen.

Festschrift des DJK Herdorf soll im Mai erscheinen

Das Jubiläum möchte man natürlich auch mit den Freunden aus dem französischen St. Laurent du Pont und dem belgischen Ostende feiern. Summa summarum wären das 80 Personen, die bei Privatpersonen unterkommen sollen. Auch wenn die Boosterung eine Grundvoraussetzung zu sein scheint, so sieht Buschmann „sehr große Probleme auf uns zukommen“. „Wir werden in verschiedene Richtungen planen“, sagte DJK-Chef Stephan Romanschinski. Ende März will der Ausschuss entscheiden, ob es bei der Planung bleibt oder abgespeckt werden muss. „Es macht keinen Sinn, das Jubiläum im
102. Jahr neu zu terminieren“, meint Uwe Geisinger. Dann müsse man es bis zum 110-Jährigen zurückstellen.

Unabhängig dieser schwierigen Entscheidung, wird die Festschrift im Mai erscheinen. „Wir haben alles zusammen“, freute sich Buschmann, der sich mit Klemenz Löb um Layout und Satz gekümmert hat. Auf 170 Seiten finden sich Grußworte sowie Artikel und Fotos, die aus den einzelnen Abteilungen des Traditionsvereins, vom Vereinsleben und wichtigen Ereignissen erzählen. Das vergangenen halbe Jahr war eine intensive Phase, um alles zusammenzustellen.

DJK Herdorf will im Mai Jubiläum feiern

Im Übrigen beginnt die Geschichte bereits vor der eigentlichen Gründung. Im 1871 gegründeten kath. Kappenverein bildete sich 1908 eine Turngruppe. 1920 wurde der „DJK Reichsverband für Leibesübung in katholischen Vereinen“ gegründet. 1921 schloss sich die „Turn- und Spielabteilung“ an – die DJK war gegründet. Bereits 1954 wurden die Fühler nach Auslandspartnerschaften ausstreckt, betonte Buschmann: „Das war Pionierarbeit.“ Die Festschrift ist nun soweit gediehen, dass demnächst bei Vorländer in Siegen gedruckt werden kann. Die Volksbank als Sponsor ermöglichte es, dass auf Werbung verzichtet werden konnte. Von den 1250 Exemplaren erhält jeder DJK-Haushalte kostenlos ein Exemplar, so Romanschinski.

Die Festschrift soll im Mai vorgestellt werden – noch vor dem Festwochenende (26. bis 29. Mai). Die vorläufige Planung sieht vor, die Belgier und Franzosen an Himmelfahrt zu empfangen. Abends ist ein Festakt im Hüttenhaus mit Schirmherr Landrat Dr. Peter Enders geplant. „Leider nur für geladene Gäste“, bedauerte Geisinger. Für die weiteren Teilnehmer aus den Partnervereine wird es im Nikolaus-Groß-Haus ein gemütliches Beisammensein geben. Freitagabend ist für Mitglieder und Gäste ein bunter Abend mit Festprogramm im Hüttenhaus geplant – zumindest vorläufig. „Es ist wirklich ein Problem, das wir lösen müssen“, sagte Buschmann. Am Samstagnachmittag sollen sich Familien und Gruppen bei „Spiele ohne Grenzen“ spielerisch und sportlich messen können.

Bis dahin könnte sich eine Situation ergeben, die rein gar nichts mit Corona zu tun hat. Für den Ausbau von Steinaus Ecke könnte ab Ende April die Brücke gesperrt sein. „Dann ist es hier auf der Ludwig-Wolker-Anlage schwierig zu organisieren“, so Geisinger. „Wir planen so, dass es nicht von der Lokalität abhängig ist“, hieß es.
Nach dem Wettbewerb ist ein Gottesdienst mit Pfarrer i. R. Heinz Christ und Pfarrer Clemens Grünebach geplant, abends ein Marktplatzfest mit Livemusik mit der Band Streetlife und Topacts. Die „vorläufige Planung“ schließt sonntags mit einem Frühschoppen mit den „Obersteigern“ (Bollnbacher und Musikverein) und der Verabschiedung der Gäste.
Dem Festausschuss gehören an: Silke Modestowicz, Michael Stark, Norbert Buschmann, Klaus-Peter Müller, Uwe Geisinger, Stephan Romanschinski, Tanja Sanna und Svenja Boldt.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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