Erners Amtszeit geht in die zweite Runde

Gestern Abend in Herdorf:

Beigeordneter Gerhard Fuchs überreichte dem Bürgermeister die offizielle Ernennungsurkunde

ruth Herdorf. Uwe Erner bekam gestern Abend aus den Händen des Ersten Beigeordneten Gerhard Fuchs seine Ernennungsurkunde überreicht. Damit tritt der parteilose Uwe Erner jetzt auch offiziell seine zweite Legislaturperiode als Bürgermeister der Stadt Herdorf an.

»Anknüpfen an bestehende Arbeit«

Erner wollte diesen offiziellen Akt bewusst in kleinem Rahmen begehen, denn die Ernennung sei nichts weiter, als »das Anknüpfen an eine bestehende Arbeit«. Fuchs würdigte die Arbeit Erners in den zurückliegenden acht Jahren und lobte die gute Zusammenarbeit der Fraktionen mit der Verwaltungsspitze. Er wünschte dem alten und neuen Verwaltungschef eine glückliche Hand bei allen seinen Entscheidungen und freute sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Alle Fraktionssprecher boten Erner eine »offene, ehrliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit« (Georg Beck, CDU) an und gratulierten ihm zu seinem Erfolg. »Sie haben einen Anspruch auf Zusammenarbeit und wir werden Sie in gebotener Sorgfalt in ihrer Arbeit begleiten«, versprach Georg Sayn (SPD). Rainer Stockschläder (Bündnis 90/Die Grünen) erinnerte Erner daran, dass er der Erste unter gleichen sei und der Rat die Geschicke der Stadt lenke. Erner könne sicher sein, den Rückhalt des Rates zu haben.

Uwe Erner dankte für die wohlwollenden Worte und gelobte in der Zusammenarbeit dort Besserung, wo in der Vergangenheit Kritik aufgekommen war. Er wolle den Dialog stärken, betonte aber, dass dies eine beidseitige Angelegenheit sei. Wenn er in der Vergangenheit schon mal mit dem Kopf durch die Wand wollte, lag das daran, dass er schon in seiner Jugend sehr ungeduldig war und schnell ans Ziel wollte. Das wolle er noch immer – zum Wohle der Stadt.

»Mit dem Wenigen auskommen«

Die schlechten wirtschaftlichen Zeiten sah Erner als eine Herausforderung an und weigerte sich bewusst, in das allgemeine Lamentieren einzustimmen. »Wir müssen mit dem Wenigen auskommen, was wir zur Verfügung haben. Ich sehe das als eine Herausforderung an. Zwar ist dies ein steinigerer Weg, als aus dem Vollen zu schöpfen, dafür liegt eine verantwortungsvolle und spannende Zeit vor uns«, so der alte und neue Bürgermeister.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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