Optimistisch durch die Krise

Sahen sich das Unternehmen an (v. l.): Oliver Schrei und Berno Neuhoff (WFG), Landrat Michael Lieber, Markus Krauss und Achim Greis (Thomas Magnete) sowie Bürger- meister Uwe Erner.  Foto: WFG
  • Sahen sich das Unternehmen an (v. l.): Oliver Schrei und Berno Neuhoff (WFG), Landrat Michael Lieber, Markus Krauss und Achim Greis (Thomas Magnete) sowie Bürger- meister Uwe Erner. Foto: WFG
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sz Herdorf. Den Auto-Zulieferer Thomas Magnete in Herdorf besuchten jetzt Landrat Michael Lieber und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG). „Für uns ist eine Perspektive nach der Wirtschaftskrise wichtig. Daher führen wir einen Strategiewechsel durch und konzentrieren uns zusätzlich auf neue Produkte und Projekte“, erklärte Markus Krauss, Geschäftsführer der Thomas Magnete GmbH.

Landrat Lieber und die Geschäftsführer der WFG, Berno Neuhoff und Oliver Schrei sowie deren Mitarbeiter Tim Kraft, nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die derzeitigen Herausforderungen der heimischen Automobilzulieferindustrie in der Wirtschaftskrise zu informieren. Das schreibt die WFG in einer Pressemeldung.

Auch der Bürgermeister der Stadt Herdorf, Uwe Erner, war mit von der Partie. Thomas Magnete, zu deren Endkunden hauptsächlich die Hersteller von Mittel- und Oberklassefahrzeugen gehören, profitiert von der Absatzförderungsmaßnahme der Bundesregierung (Abwrackprämie) nur minimal. Auf die starken Umsatzeinbrüche seit dem Herbst hat man mit Anpassungsmaßnahmen reagiert. Derzeit sei man bestrebt, mit Kurzarbeit die Stammbelegschaft zu halten. Ein Vorteil, der sich heute bezahlt mache, seien die engen Beziehungen zu Kunden, teilte das Unternehmen mit. „Langfristige Kundenbeziehungen sind sehr wichtig. Nur wenn die Kunden zufrieden sind, entwickelt sich ein Unternehmen weiter, und dann sind auch die Mitarbeiter zufrieden“, so Markus Krauss.

In den Entwicklungsabteilungen seien einige große Projekte in den Bereichen der Emissions- und Verbrauchsreduzierung auch für kleine und mittlere Kraftfahrzeuge nahezu serienreif entwickelt, sodass ab dem Jahr 2010 wieder mit steigenden Umsatz- und Absatzzahlen gerechnet werden könne.

Landrat und WFG zeigten sich nach eigenem Bekunden beeindruckt von dem positiven und aktiven Umgang mit den Folgen der Krise. Sie freuten sich über den Optimismus, den die Verantwortlichen des Unternehmens zum Ausdruck brachten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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