Mit bis zu 100 Mbit/s
Schnelles Internet für Herdorf

Deutlich schneller soll’s nun auch in Herdorf durchs weltweite Datennetz gehen. Foto: Staatskanzlei/Frey
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sz Herdorf. Der Breitbandausbau im AK-Kreis schreitet voran. So werden nun Stück für Stück die einzelnen Ausbauabschnitte fertiggestellt und an die neue Netzinfrastruktur angeschlossen, wie aus einem Bericht der Kreisverwaltung hervorgeht.

Nun dürfen sich auch die Herdorfer über Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s und bis zu 100 Mbit/s freuen. Damit ist der sechste von insgesamt acht Bauabschnitten des Ausbauprojektes abgeschlossen. In den vergangenen Tagen und Wochen wurden unter Hochdruck die restlichen Baumaßnahmen im Vorwahlbereich 02744 fertiggestellt, damit die Bürger möglichst zeitnah in den Genuss des schnellen Internets kommen, heißt es weiter. Seit einigen Tagen ist der Bauabschnitt nun vollends abgeschlossen, sodass die Anschlussteilnehmer die höheren Bandbreiten bei einem Netzanbieter ihrer Wahl buchen können.

„Das aktuell stattfindende Breitbandprojekt gehört mit zu den wichtigsten Baumaßnahmen im Landkreis Altenkirchen. Durch die neu errichtete Netzinfrastruktur schaffen wir die Basis für alle kommenden Ausbauprojekte mit dem übergeordneten Ziel, eine zukunftsfähige stabile Bandbreitenversorgung sicherzustellen“, wird Landrat Michael Lieber zitiert. In den letzten Wochen wurden in Herdorf rund 8,7 Kilometer Tiefbauarbeiten durchgeführt und mehr als 19 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Hinzukommen die Errichtung und der Umbau von insgesamt 19 Multifunktionsgehäusen.

Bei dem aktuellen Breitbandprojekt handelt es sich um einen sogenannten Fibre-to-the-curb-Ausbau (FTTC-Ausbau). In der FTTC-Architektur endet das Glasfaserkabel an dem nahegelegenen Multifunktionsgehäuse, besser bekannt als „grauer Kasten“ am Straßenrand. Von diesem Anschlussverteiler aus erfolgt die weitere Versorgung bis zum Kunden über bereits bestehende Kupferkabel.

Stadtbürgermeister Uwe Erner freut sich ebenfalls über den Abschluss der Bauarbeiten in Herdorf und blickt bereits in Richtung zukünftiger Ausbauprojekte: „Der Abschluss des stattgefundenen FTTC-Ausbaus ist ein wichtiger und notwendiger Meilenstein für den noch bevorstehenden Gigabitausbau, der die Versorgung von direkten Glasfaseranschlüssen bis in jedes Gebäude umfasst.“

Das Breitbandprojekt wird federführend von der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen betreut, die sich eng mit den einzelnen Vertretern der Verbandsgemeinden abstimmt. Das Projektende zum FTTC-Breitbandprojekt ist für Herbst 2019 angesetzt. Noch im Laufe dieses Monats startet das nächste Breitbandprojekt im Kreis Altenkirchen, das den Ausbau von 38 Schulstandorten mit direkten Glasfaseranschlüssen umfasst.

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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