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Bolzen auf dem Tennisplatz
Stadt und TC Grün-Weiß schließen Vertrag ab

Aus dem vorderen Tennisplatz der Anlage in Herdorf soll ein Bolzplatz werden.
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  • hochgeladen von Alexandra Pfeifer

dach Herdorf. Einer der Tennisplätze des Vereins Grün-Weiß Herdorf soll zu einem Bolzplatz umfunktioniert werden. Der Bauausschuss der Stadt hat in seiner Sitzung am Mittwochabend dafür die Weichen gestellt, und zwar einstimmig. Vorangegangen war dem Ansinnen ein Antrag der Fraktionen Liste Stein und Die Linke, und zwar im Oktober 2020. Seinerzeit war das Thema aus dem Stadtrat eben an den Ausschuss verwiesen worden. Und in der Zwischenzeit hat sich etwas getan.

Denn Stadtbürgermeister Uwe Erner hat Gespräche mit dem hiesigen Tennisverein geführt. Der TC Grün-Weiß hatte demnach signalisiert, einen seiner drei Tennisplätze unmittelbar oberhalb der Glück-auf-Kampfbahn für einen Bolzplatz zur Verfügung zu stellen. Das stieß auch beim Ausschuss auf Gegenliebe.

dach Herdorf. Einer der Tennisplätze des Vereins Grün-Weiß Herdorf soll zu einem Bolzplatz umfunktioniert werden. Der Bauausschuss der Stadt hat in seiner Sitzung am Mittwochabend dafür die Weichen gestellt, und zwar einstimmig. Vorangegangen war dem Ansinnen ein Antrag der Fraktionen Liste Stein und Die Linke, und zwar im Oktober 2020. Seinerzeit war das Thema aus dem Stadtrat eben an den Ausschuss verwiesen worden. Und in der Zwischenzeit hat sich etwas getan.

Denn Stadtbürgermeister Uwe Erner hat Gespräche mit dem hiesigen Tennisverein geführt. Der TC Grün-Weiß hatte demnach signalisiert, einen seiner drei Tennisplätze unmittelbar oberhalb der Glück-auf-Kampfbahn für einen Bolzplatz zur Verfügung zu stellen. Das stieß auch beim Ausschuss auf Gegenliebe. Vor allem auch deshalb, weil es in puncto Aufwand und Finanzierung eine überschaubare Lösung ist.

Erner rechnete vor, dass es zunächst mit rund 4000 Euro getan sein werde: Die Stadt schafft zwei Bolzplatztore an und sorgt dafür, dass der Zaun repariert wird. Außerdem soll die Umzäunung so ausgelegt werden, dass die Tennisanlage vom Bolzplatz aus nicht zugänglich sein wird.
Dann will man zunächst schauen, wie die Anlage angenommen wird. Im Umkehrschluss kann die Stadt davon Abstand nehmen, gleich mit einem offiziellen Kleinspielfeld ins Rennen zu gehen. Denn, so Erner: „Da reden wir von sechsstelligen Investitionssummen.“

Der Sandplatz eignet sich gut zum Dribbeln und Kicken

Der Sandplatz dürfte sich jedenfalls ziemlich gut zum Kicken eignen: Wo einst kleine Filzbälle über den Court gejagt wurden, sollte auch das Dribbeln leicht fallen. Allerdings: Laut Erner bedarf es formal einer Baugenehmigung. „Da wird aber kein großes Problem drin gesehen.“ Darüber hinaus muss eine bindende Regelung mit dem Verein getroffen werden. „Wir brauchen eine Rechtsgrundlage“, so der Stadtbürgermeister. Das könnte etwa ein Gestattungs- oder ein Pachtvertrag sein. Da sich der weitere Aufwand in Grenzen hält, geht Erner davon aus, den Bolzplatz bereits im Frühjahr freigeben zu können.

Auch ein Basketballkorb ist im Gespräch

Ein weiterer Pluspunkt aus Sicht des Stadtbürgermeisters: „Das Umfeld ist sozial überwacht.“ Soll heißen: Die bloße Anwesenheit der Tennisspieler, die vor allem den Sommer über abends ihre Anlage nutzen, dürfte bereits dafür sorgen, dass hier niemand über die Stränge schlägt.
Dirk Eickhoff (CDU) konnte sich für das Vorgehen insgesamt erwärmen und schlug vor, gleich auch einen Basketballkorb zu montieren. Er dankte vor allem dem Tennisverein, „dass der überhaupt die Möglichkeit schafft“.

Das Umfeld ist
sozial überwacht.
Uwe Erner
Stadtbürgermeister

Das sah auch Rainer Stockschläder (Liste Stein) so. Er glaubt daran, dass der Bolzplatz angenommen wird, auch wenn er „etwas abseits“ liegt. Denn: „Die (gemeint waren Freizeitkicker, Anm. d. Red.) gehen ja auch auf den DJK-Platz.“

Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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