"Feuerwerk" bei KulturPur
Fans feierten mit Wincent Weiss

Sang von Wünschen und Träumen, von Sehnsüchten und schönen Erinnerungen und nahm sein Publikum am Freitag im großen KulturPur-Zelttheater damit auch mit: Wincent Weiss machte seine Fans richtig glücklich.
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  • Sang von Wünschen und Träumen, von Sehnsüchten und schönen Erinnerungen und nahm sein Publikum am Freitag im großen KulturPur-Zelttheater damit auch mit: Wincent Weiss machte seine Fans richtig glücklich.
  • Foto: René Achenbach
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

ciu/sabe Grund. „Hier mit dir, das ist der beste Ort der Welt …“ – das unterstrichen die 2700 kleinen, größeren und großen Leute, die am Freitag im KulturPur-Zelttheater das Konzert von Wincent Weiss (26) erlebten, ganz fett. Und auch das: „Ich will nie woanders sein.“ Gemeinsam, fröhlich, glücklich. Wie ein riesiges Familienfest wirkte dieser Abend auf der Ginsberger Heide. Sehr weise hatten die Festivalmacher den Einlass zu diesem Top-Act
beschleunigt, so dass die meisten der Gäste, die sich in einer ellenlangen Schlange aufgereiht hatten, den kräftigen Regen nur hörten (es prasselte, von Donner begleitet, tüchtig aufs Zeltdach) und es drinnen richtig kuschlig hatten.
Ziemlich pünktlich ging es dann los, ziemlich ansatzlos, mit einem fulminanten Konfettiregen und mit einem der schönsten Songs des Senkrechtstarters: „Ich kann es kaum erwarten“. Lieder wie dieses sind es, die Wincent Weiss zu einem Pop-Phänomen machen, das generationenverbindend wird. Hier stimmen Mutter, Tochter, vielleicht sogar die jung gebliebene Oma und (ein bisschen verhaltener) auch der Vater mit ein, weil diese Zeilen, die von Sehnsüchten und Träumen erzählen, von der Erinnerung an vergangene Zeiten und auch von dem, was jetzt gerade ist, was freut oder auch schmerzt, im Grunde ein Lebensgefühl beschreiben.

Wincent Weiss agiert mit famoser Band

Song folgt auf Song in diesem „Irgendwie-anders“-Sommertour-Konzert: „Jemanden vermissen“ oder „Auf halbem Weg“ oder „Unter meiner Haut“ oder „Weck mich nicht auf“. Ein satter Sound, stimmiges Licht und ein Star („Sing meinen Song – Tauschkonzert“), der wirkt wie der nette Junge von nebenan – das kommt beim Publikum bestens an. Immer wieder regt sich Jubel, recken sich Hände, gibt es Zwischenrufe. Und Wincent Weiss reagiert. Plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen, macht sich mitten im Programm auf den Weg nach ganz hinten, um Tontechniker Friedel zum Geburtstag zu gratulieren (und alle singen das „Happy Birthday“ mit!), und erzählt, dass er die Ballade „Nur ein’ Herzschlag entfernt“ für seine kleine Schwester geschrieben hat. Diesen Song geben Weiss und seine famose Band – Benjamin Freibott (Gitarre), Manuel Weber (Keyboards), Manfred Sauer (Bass) und Florian Kettler (Drums) – akustisch und im Lichterschein unzähliger Handys. Ein stiller Höhepunkt in einem Hit-auf-Hit-Programm.
Das mündete zum Ende hin in einem Finale, in dem natürlich „Musik sein“ nicht fehlen durfte und auch nicht „An Wunder“ und „Frische Luft“. Und gab es im Laufe der Show schon überraschende pyrotechnische Effekte, zündeten Wincent Weiss und Co. ganz am Ende des rund anderthalbstündigen Programms auch musikalisch ihr „Feuerwerk“. Oh-oh!

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