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Push Festival fand via Stream statt
Fünf Bands waren glücklich, spielen zu können

Nikolas von Hear Olympia in seinem Element. Auch wenn das Push-Festival in diesem Jahr als Festival On Air über die Bühne ging, freuten sich doch die beteiligten Bands, in der Pandemie endlich die Gelegenheit zum Spielen zu haben.
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  • Nikolas von Hear Olympia in seinem Element. Auch wenn das Push-Festival in diesem Jahr als Festival On Air über die Bühne ging, freuten sich doch die beteiligten Bands, in der Pandemie endlich die Gelegenheit zum Spielen zu haben.
  • Foto: Heike Kühn/Push
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pav- Die Zuschauer konnten sich von zu Hause aus mit einer Spende solidarisch zeigen.
pav Hilchenbach. Headbangen, moshen, Bier trinken und Spaß haben konnten die Fans von Rock und Metal dieses Jahr von zu Hause aus. Denn mit geballter Power und vereinten Kräften konnte das Rock-und Metalfestival Push diesmal als Push Festival On Air online stattfinden. Unterstützung erhielten die Veranstalter dabei von allen Seiten, damit das Festival kostenlos vom Ort des Geschehens, aus der Aula der Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach, gestreamt werden konnte.
Auch Parteien wie Bündnis 90/ Die Grünen, Die Linke, SPD Hilchenbach, UWG Hilchenbach, CDU Hilchenbach leisteten einen Beitrag. Zusätzlich wurden Zuschüsse u. a.

pav- Die Zuschauer konnten sich von zu Hause aus mit einer Spende solidarisch zeigen.
pav Hilchenbach. Headbangen, moshen, Bier trinken und Spaß haben konnten die Fans von Rock und Metal dieses Jahr von zu Hause aus. Denn mit geballter Power und vereinten Kräften konnte das Rock-und Metalfestival Push diesmal als Push Festival On Air online stattfinden. Unterstützung erhielten die Veranstalter dabei von allen Seiten, damit das Festival kostenlos vom Ort des Geschehens, aus der Aula der Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach, gestreamt werden konnte.
Auch Parteien wie Bündnis 90/ Die Grünen, Die Linke, SPD Hilchenbach, UWG Hilchenbach, CDU Hilchenbach leisteten einen Beitrag. Zusätzlich wurden Zuschüsse u. a. von der Stadt Hilchenbach, dem Kulturbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein, dem Netzwerk Create music NRW, dem Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein und Eigenmittel von Push bereitgestellt. Trotzdem konnten alle Zuschauer von zu Hause aus spenden, um sich solidarisch mit der Veranstaltungsbranche zu zeigen, die es in diesen Monaten nicht leicht hat. Hinter Push steht ein gemeinnütziger Verein. Die Mitglieder machen sich stark für sexuelle Vielfalt und positionieren sich klar gegen Sexismus und Rassismus.

Bühne frei für fünf Bands

Die Moderation übernahmen Martha Wingen, Bassistin der Aachener Epic-Metal Band Horizis, die an diesem Abend auch auftrat, und Simon Müller, der als Sänger der Thrash-Metal-Band Suicide Of Society aus Siegen bekannt ist.
Terra, Horizis, Hear Olympia, Kalt und Slab Strike sind die fünf Bands, die am Samstagabend an den Start gegangen sind. Alle waren glücklich über die Gelegenheit, auftreten und spielen zu können. Denn für manche der Bands war das der erste und einzige Bühnenauftritt in diesem Jahr. So auch für die Siegener Band Terra, die den Abend eröffnete.

Terra hatte Zeit für neue Songs

Nach ihren Proben im Jugendtreff und einem Jahr, in dem sie sehr viel mehr Zeit hatten, um an neuen Texten zu schreiben, gingen sie mit Songs wie „Soldiers“, der vom Kampf des Lebens erzählt, „God Is A Girl“, „Laika“ und „Dawn Of Light“ im Gedenken an den Holocaust und gegen das Vergessen auf die Bühne.
Professionelle Kameraarbeit und verschiedene Farbeffekte sorgten für eine abwechslungsreiche Rundum-Show. Zwischen den einzelnen Auftritten und den von Matha Wingen initiierten „Bier-Yoga Sessions“ gab es auch Interviews mit verschiedenen Künstlern, so zum Beispiel mit Frank Thoms, Frontmann der Siegener Thrash-Metal-Band Accuser, die nächsten Monat ihr zwölftes Album „Accuser“ rausbringen wird, das songtechnisch einen Querschnitt der Band darstellt, also von den 80er-Jahren bis heute.

Horizis zeigten, was sie drauf haben

Zweite Band des Abends war Horizis, mit Martha Wingen am Bass. Spontan sind sie für Aeries eingesprungen und konnten mit ihren Songs „Intro/Remember“, „Schizophrenia“, „The Hardest Part“, einem Cover der der US-amerikanischen Melodic-Hardcore-Band Bein As An Ocean sowie ihrem Song „The Farewell Song“ zeigen, was sie drauf haben.

Hear Olympia durch Lockdown gebremst

Auf Horizis folgte die Punkrock-Band Hear Olympia aus dem Westerwald mit Frontfrau Alicia Stockhammer. Eigentlich hatten sie vor, im März richtig durchzustarten, doch dann kam durch den Lockdown alles anders. Da sich ihr Gitarrist Alex aktuell in Quarantäne befindet, konnte sich die Band Benni von der Hardcore-Band Slab Strike ausleihen.

Bei Kalt wird es warm ums Herz

 „Bei der nächsten Band wird einem direkt warm uns Herz“, scherzten die beiden Moderatoren, denn es handelte es sich um die Post-Metal- und Post-Hardcore-Band Kalt aus Siegen, die ihr Bühnendebüt an diesem Abend feierte und deutschsprachige Songs wie „Trauma“, „Von kleinauf ergeben“ und „Balthasar“ im Gepäck hatte.

Slab Strike und die harten Zeiten

Als letzter Act des Abends kam Slab Strike aus Siegen auf die Bühne, die dieses Jahr ihre zweite Platte „Rough Times“ rausgebracht haben, aber durch die aktuelle Situation keine richtige Release-Show machen konnten. Durch das Push Festival erhielten sie nun die Chance zu spielen. Sie stellten dann auch Songs wie „Don’t Close Your Eyes“ oder „Frust“ von ihrer neuen Platte vor und positionierten sich mit ihrem Song „Highkick“ klar gegen Homophobie, Rechts, Verschwörungstheoretiker. Heimatverbunden zeigten sie sich mit ihrem Zugabe-Song „Together“, der an die Siegener Musikszene rausging.

Nikolas von Hear Olympia in seinem Element. Auch wenn das Push-Festival in diesem Jahr als Festival On Air über die Bühne ging, freuten sich doch die beteiligten Bands, in der Pandemie endlich die Gelegenheit zum Spielen zu haben.
Daniel Neumann gab der Gruppe Kalt die notwendige Stimme.
Autor:

Pauline Vollpert

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