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Kaminkonzert mit Werner Hucks im Alten Zollposten
Gitarrist auf musikalischer Weltreise

Werner Hucks lud die Zuschauer auf eine musikalische Weltreise ein – stimmungsvoll, nachdenklich und voller Temperament.
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  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

hel Vormwald. Das Feuer prasselt im Kamin im Alten Zollposten oberhalb von Vormwald, wo der Virtuelle Hut am Sonntagabend mit dem Gitarrenvirtuosen Werner Hucks zu Gast war: Entspannt und intim war das Ambiente, im dem der Siegener Musiker sein breites stilistisches Spektrum als Sologitarrist entfalten konnte. Songs aus seinem neuen Album „Befiehl du deine Wege”, die er mit Klassikern wie „Georgia On My Mind“ garnierte, standen auf dem Konzertprogramm der musikalischen Pilgerreise, die von Deutschland bis in die Karibik führte.
Mit seiner Frau Esther auf dem WegWerner Hucks, der mit seiner Frau Esther zuletzt auf dem Pilgerweg Camino Frances unterwegs war (die SZ berichtete), widmete sich in einigen Liedern den Schönheiten der Landschaft und der Städte entlang des Weges in den Pyrenäen.

hel Vormwald. Das Feuer prasselt im Kamin im Alten Zollposten oberhalb von Vormwald, wo der Virtuelle Hut am Sonntagabend mit dem Gitarrenvirtuosen Werner Hucks zu Gast war: Entspannt und intim war das Ambiente, im dem der Siegener Musiker sein breites stilistisches Spektrum als Sologitarrist entfalten konnte. Songs aus seinem neuen Album „Befiehl du deine Wege”, die er mit Klassikern wie „Georgia On My Mind“ garnierte, standen auf dem Konzertprogramm der musikalischen Pilgerreise, die von Deutschland bis in die Karibik führte.

Mit seiner Frau Esther auf dem Weg

Werner Hucks, der mit seiner Frau Esther zuletzt auf dem Pilgerweg Camino Frances unterwegs war (die SZ berichtete), widmete sich in einigen Liedern den Schönheiten der Landschaft und der Städte entlang des Weges in den Pyrenäen. Gelassen und stimmungsvoll zugleich erklang „Morgen in den Pyrenäen“, gespielt auf einer Oktavgitarre, während das in spanischer Musiktradition aufbereite Lied auf die Kleinstadt Logrono („Las niñas en la plaza mayor“) mit tänzerischem Schwung daherkam.

"Befiehl du deine Wege"

Mit dem alten Kirchenlied „Befiehl du deine Wege“ eröffnete Werner Hucks sein Konzert, das voller Melancholie, Nachdenklichkeit und Ausgelassenheit war. Von seiner eingängigen Ode an seiner Frau Esther („My Lovesong“) über das meditative Stück „Kloster Triefenstein“ führt der Weg zunächst nach Argentinien, wobei sein fragiler „Tango Triste“ wohl eher einem Regentag im Siegerland zugedacht war.

Immer wieder "Grenada"

Die Rhythmen Lateinamerikas und der Karibik bildeten schließlich den Schwerpunkt im Programm des Gitarristen, der sowohl im Klassik- als auch im Pop- und Jazz-Bereich bestens bewandert ist. Mit klarem und stets akzentuiertem Klang gab der in „Spring Song“ der brasilianischen Samba die Sporen, und die Schönheit der Karibik-Insel Grenada feierte Hucks gleich in mehreren Songs. In der Calypso-Nummer „Steeldrums In Grenada“ ahmte er den Sound der Steeldrums nach, und in dem auf sanften Meereswellen gleitenden „Nightdive“ tauchte der Musiker in die Unterwasserwelt der Karibischen See ab. Unter Verwendung eines Orgelpräludiums von Johann Sebastian Bach entfachte er schließlich einen heftigen Tropensturm („Grenada“), der – auf der Oktavgitarre gespielt – am Strand von „Sandy Island“ von einer zarte Melodie gezähmt wurde.

Gitarrengala endet mit "Frieden"

Mit Hoagy Carmichaels Evergreen „Georgia On My Mind“, der von Hucks in einer wundervoll anders klingenden Version gespielt wurde, sowie seiner „Europa-Collage“ mit Beethovens „Ode an die Freude“ im Zentrum, ging es schließlich ins Finale des in der Tat beglückenden musikalischen Abends. Mit dem andächtigen Lied „Frieden“, das sein Vater Walter Hucks komponiert hat, und dem Choral „Gott ist gegenwärtig“ endete die Gitarrengala von Werner Hucks.

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Redaktion Kultur

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