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Festival geht mit vier Konzerten in zweite Runde
Kammermusik an zwei Orten

Jens Schreiber organisiert das Festival.
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gmz - Das Late Night Concert verspricht sehr stimmungsvoll zu werden.
gmz Hilchenbach/Dahlbruch. Das Kammermusikfestival in Hilchenbach geht in die zweite Runde. Nicht als Konkurrenz zur etablierten „Meisterlichen Kammermusik“, einem der Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmale des Gebrüder-Busch-Kreises, also in unmittelbarer Nachbarschaft, betont Organisator Jens Schreiber im Gespräch mit der SZ. Sondern einfach, weil Idee da ist und der Kontakt zu Musikerinnen und Musikern. Der Wunsch, „einfach was zu machen“, bewegt Jens Schreiber und den künstlerischen Leiter des Festivals, den vielfach prämierten Cellisten Andrei Ioniţă, in diesem Jahr ein viertägiges Programm auf die Beine zu stellen, das von Donnerstag, 23. September, bis Sonntag, 26.

gmz - Das Late Night Concert verspricht sehr stimmungsvoll zu werden.
gmz Hilchenbach/Dahlbruch. Das Kammermusikfestival in Hilchenbach geht in die zweite Runde. Nicht als Konkurrenz zur etablierten „Meisterlichen Kammermusik“, einem der Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmale des Gebrüder-Busch-Kreises, also in unmittelbarer Nachbarschaft, betont Organisator Jens Schreiber im Gespräch mit der SZ. Sondern einfach, weil Idee da ist und der Kontakt zu Musikerinnen und Musikern. Der Wunsch, „einfach was zu machen“, bewegt Jens Schreiber und den künstlerischen Leiter des Festivals, den vielfach prämierten Cellisten Andrei Ioniţă, in diesem Jahr ein viertägiges Programm auf die Beine zu stellen, das von Donnerstag, 23. September, bis Sonntag, 26. September, in Hilchenbach und Dahlbruch stattfindet. Bei der Umsetzung hilft der Schreiber-Chor Carpe Sonum,

Musiker bestimmen Programm

Natürlich geht das nicht „einfach so“, aber: „Wir haben die Gelegenheit beim Schopf ergriffen“, sagt Andrei  Ioniţă, der künstlerische Kopf hinter der Planung. Wie schon im vergangenen Jahr hat der in Berlin lebende Ioniţă Musikerkolleginnen und -kollegen zu den Kammermusiktagen eingeladen. Um ihre Instrumente herum hat er das Programm angelegt, erzählt Ioniţă der SZ, und zwar so, dass jedes Instrument und jeder Musiker, jede Musikerin die Möglichkeit hat, kammermusikalisch zu glänzen.
Abwechslungsreiche Programme sind dabei entstanden, die unterschiedliche Schwerpunkte legen: Die Eröffnung am 23. September (20 Uhr, ev. Kirche Hilchenbach) nimmt die frühe und die Post-Romantik in den Blick mit Werken von Debussy und Schubert (Streichquintett C-Dur). Das Late Night Concert in St. Augustinus Dahlbruch (24. September, 21.30 Uhr), ein ungewöhnliches Format, so Ioniţă, das sehr stimmungsvoll zu werden verspricht, stellt vorwiegend barocke Werke vor.
 

Drei große Kammermusikwerke im Angebot

Mozarts Klarinettenquintett A-Dur ist ebenso wie Schuberts Quintett und das die Kammermusiktage abschließende Oktett von Mendelssohn Bartholdy ein kammermusikalisches Hauptwerk. Mozart steht im Zentrum des Konzertes am 25. September (20 Uhr, ev. Kirche Hilchenbach), nach Stücken von Beethoven, Widmann und Debussy. Den Abschluss bildet am 26. September das Mendelssohn-Oktett (17 Uhr, ev. Kirche Hilchenbach). Im ersten Teil liegt der Fokus auf Kompositionen von Rachmaninoff, Schostakowitsch und Prokofjew. Geografisch und musikalisch wird ein weiter Bogen gespannt!

Vier statt zwei Konzerte

Wie im vergangenen Jahr bilden neben Andrei Ioniţă auch Tobias Feldmann (Violine), Naoko Sonoda (Klavier) und Pablo Barragan (Klarinette) das „Kernteam“, wie Ionit sagt. Dazu kommen weitere Kollegen Ioniţăs aus Berlin sowie Musikerinnen und Musiker der Philharmonie Südwestfalen, die das Team verstärken.
Anders als 2020 gibt es in diesem Jahr vier Konzerte (unter Corona-Bedingungen) an zwei verschiedenen Orten. „Kleinere“ Sponsoren unterstützen sie, aber die Finanzierung setzt auf den Ticketverkauf (u. a. im Gemeindebüro der ev. Kirchengemeinde Hilchenbach unter Telefon (0 27 33) 35 99 oder bei Jens Schreiber, jensschreiber3006@gmail.com). – Für die nächste Ausgabe haben die beiden, Jens Schreiber und Andrei Ioniţă, auch schon Pläne, wie zu hören war.

Jens Schreiber organisiert das Festival.
Andrei Ioniţă ist der künstlerische Kopf des Festivals.
Autor:

Dr. Gunhild Müller-Zimmermann (Redakteurin) aus Siegen

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