61000 Besucher bei KulturPur
Neun ausverkaufte Veranstaltungen

KulturPur-Festivalleiter Jens von Heyyden freut sich über das friedliche, sehr erfolgreiche und besucherstarke Festival auf dem Giller.

sz Grund. Tolles Wetter, die bekannte KulturPur-Atmosphäre, interessante Veranstaltungen und ein abwechslungsreiches umsonst-und-draußen-Programm für  Jung und Alt: kein Wunder, dass es so viele Menschen an den fünf Tagen vor und an Pfingsten zum Internationalen Musik- und Theaterfestival KulturPur auf die Ginsberger Heide am  Giller zog. 61000 waren es nach Schätzungen der Veranstalter. 
Dass sie schon einmal neun ausverkaufte Vorstellungen zu verzeichnen hatten, daran konnten sich die beiden lang gedienten "Festival-Organisations-Urgesteine" Jens von Heyden (Leitung) und Andreas Schmidt (Presse, beide Kulturbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein) im Gespräch mit der SZ nicht erinnern und freuen sich über den Erfolg. "Müde" seien sie nach den fünf Tagen (und der intensiven Vorbereitungszeit), aber "glücklich".

Erstmals  Fahrradständer aufgestellt

Erstmals standen, auf vielfachen Wunsch der Besucher in den vergangenen Jahren, Fahrradständer für die vielen (E-)Biker zur Verfügung. 120 Plätze waren im Angebot, am besucherstarken Pfingstsonntag hätte es ruhig die fünffache Zahl sein können, so viele nutzten den schönen Tag für die Kombination von sportlicher Betätigung und kulturellem Genuss!

An die Umwelt denken

KulturPur ist als "grünes Festival" ausgezeichnet worden. Das wollen die Verantwortlichen weiter ausbauen: So bemühen sie sich, nach den Veranstaltungen, den Lärm- und Lichtpegel zu senken, um den Tieren wenigstens nachts  kurz Ruhe zu gönnen. Die Beleuchtung ist fast komplett auf LED umgestellt worden, der Generator effizient: Stromsparen ist das Ziel. Auch in Sachen Müllvermeidung wird weiter an der guten Quote gearbeitet (Jens von Heyden: "Wir produzieren nur zehn Prozent des Mülls, der bei anderen Festivals anfällt."). Da KulturPur nur mit einem Gastronom zusammenarbeitet, der die verschiedenen Verköstigungsangebote koordiniert, können die Organisatoren schnell reagieren: So waren die Kartons für Pizzen, Würste, etc in diesem Jahr aus unbeschichteter Pappe, Becher gehen mit Pfand raus und das Besteck ist aus Holz oder wird gespült.

Friedliches Feiern

Auch die Polizei hat bei KulturPur kaum etwas zu tun. Friedlich feiern die Besucher (meistens), nur sehr selten muss die Polizei aktiv werden. 

Das nächste Fest kommt bestimmt

Und jetzt, nach dem Fest? Müssen alle Zelte und alle Anlagen wieder abgebaut werden, der Platz wir hergerichtet für das nächste große Ereignis, das Gilllerbergfest.  Und die KulturPur-Macher? gehen an die Planung für KulturPur30, im Jahr 2020!

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