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Konrad Stöckel mit spektakulärer Show im Gebrüder-Busch-Theater
Qualmen, knallen, zischen

Konrad Stöckel ließ es am Sonntagnachmittag im Gebrüder-Busch-Theater Dahlbruch mit seiner Wissenschaftsshow „Wenn’s stinkt und kracht, ist’s Wissenschaft“ gehörig krachen und sorgte bei Jungen und Junggebliebenen für mächtig Spaß.
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  • Konrad Stöckel ließ es am Sonntagnachmittag im Gebrüder-Busch-Theater Dahlbruch mit seiner Wissenschaftsshow „Wenn’s stinkt und kracht, ist’s Wissenschaft“ gehörig krachen und sorgte bei Jungen und Junggebliebenen für mächtig Spaß.
  • Foto: Bärbel Althaus
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

ba Dahlbruch. Ob Wissenschaftler oder Clown – wer weiß das schon genau bei der wilden Einstein-Frisur und dem bunten Beinkleid, das Konrad Stöckel am Sonntagnachmittag auf der Bühne des Gebrüder-Busch-Theaters in Dahlbruch trug. Fest steht: So einen Chemielehrer hätten sich wohl alle jungen und junggebliebenen Besucher gewünscht, die dem wissenschaftsambitionierten Comedian begeistert lauschten. Denn wenn der Hamburger auftritt, kann man nicht nur eine Menge lernen, sondern auch ein explosives Spektakel erleben, das dem Programmtitel „Wenn’s stinkt und kracht, ist’s Wissenschaft“ alle Ehre macht.

ba Dahlbruch. Ob Wissenschaftler oder Clown – wer weiß das schon genau bei der wilden Einstein-Frisur und dem bunten Beinkleid, das Konrad Stöckel am Sonntagnachmittag auf der Bühne des Gebrüder-Busch-Theaters in Dahlbruch trug. Fest steht: So einen Chemielehrer hätten sich wohl alle jungen und junggebliebenen Besucher gewünscht, die dem wissenschaftsambitionierten Comedian begeistert lauschten. Denn wenn der Hamburger auftritt, kann man nicht nur eine Menge lernen, sondern auch ein explosives Spektakel erleben, das dem Programmtitel „Wenn’s stinkt und kracht, ist’s Wissenschaft“ alle Ehre macht.

Unterwegs mit Luke Mockridge

Einen Namen hat sich der weißbekittelte Pseudowissenschaftler, dessen Taschen eine niemals endende Quelle für Konfetti zu sein scheinen, neben seinen Live-Shows auch mit Fernsehauftritten gemacht. So stand er Luke Mockridge bei „Luke! Die Schule und ich“ zur Seite. Nun aber war er alleine gekommen, um es richtig krachen zu lassen. „Trick oder Realität?“, fragte er, nachdem eine meterlange Luftballonschlange scheinbar mühelos in seinem Hals verschwunden war. Alles nur eine optische Täuschung, gepaart mit einer Denktäuschung, gab er zu, ließ Glitter und Konfetti regnen, um sich anschließend sicherheitsrelevanten Themen zu widmen. Denn Sicherheit wird bei seiner Show großgeschrieben. So musste geklärt werden, wie ein mit Kohlenstoffdioxid befüllter Feuerlöscher funktioniert. Nicht ohne einen kräftigen Kälteschock durchs Publikum zu jagen. Mit furchtloser Unterstützung von Nico aus dem Publikum demonstrierte Stöckel dann den Propan-Mamba und ließ auf der Hand des Jungen aus Propan und Seifenwasser erzeugte Seifenblasen brennen. Dann wurde der „gemeine Blütenstaub“ zur Staubexplosion gebracht, gerockt, bis der Schall die Kerzenflamme löschte und aus der Kombination von Bierflaschen und Ultraschallgerät eine Zimmerfontäne gebastelt, die es in sich hatte.

Musik von Deep Purple untermalte das Ganze

„Viel hilft viel“, ist Stöckels Devise, der er unerbittlich folgte, auch wenn anschließend die ersten Reihen eingestaubt oder mit Bier besprenkelt waren. „Entschuldigung hier vorne“, freute er sich und ließ genüsslich noch eine Ladung Konfetti regnen. Zur Versüßung gab es in der Pause Eis, das er zuvor in Windeseile selbst hergestellt hatte. Sahne, Himbeeren, Zucker und flüssiger Stickstoff reichten, um unter reichlich Dampf die süße Leckerei zu kreieren, musikalisch passend untermalt von Deep Purples „Smoke On The Water“. Kräftig qualmte es auch nach der Pause, als Stöckel mit Luftballons und Pyro-Faden eine Wasserstoffkettenreaktion auslöste, bevor er erklärte, warum der Duschvorhang sich immer auf den Körper zubewegt und die Zuschauer mit dem Bernoulli-Effekt konfrontierte. Die Stimmung nahm zusätzlich Fahrt auf, als Stöckel den Brennwert von Lebensmitteln anschaulich vermittelte, indem er brennende Snack-Salamis nutzte, um mit einer erfundenen Schweißkanone erfolgreich ein Blech durchzuschweißen. Dass außerdem mit einem nicht ganz echten Waschbären gekuschelt und eine Bombe gebastelt  wurde, dazu Stickstoff verpuffte, rundete die spektakuläre Show ab.
Mit dem umtriebigen Comedian und seinen anschaulichen Experimenten hat diese von Kreuztal-Kultur und dem Gebrüder-Busch-Kreis gemeinschaftlich organisierte Veranstaltung nicht nur für ein volles Haus, sondern auch für riesige Begeisterung gesorgt. So macht Lernen Spaß!

Autor:

Bärbel Althaus (Freie Mitarbeiterin) aus Wilnsdorf

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