Stadtcafé Hilchenbach bleibt noch leer
Abwarten und Tee trinken

Das Stadtcafé in Hilchenbach steht seit einigen Jahren leer. Die Stadt würde es gern in einen Treffpunkt verwandeln.
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  • Foto: Jan Schäfer
  • hochgeladen von Jan Schäfer (Redakteur)

sz Hilchenbach. Die Geschichte seines Gebäudes ist eine besondere – schließlich wurde das Fachwerkgebäude in den frühen 1980er-Jahren für den Bau der Umgehungsstraße auf spektakuläre Weise versetzt. Zuletzt wurde es ein wenig ruhig an der Dammstraße. Und das dürfte noch so bleiben: Auf seine Wiederbelebung muss das Hilchenbacher Stadtcafé noch warten. Die Stadt hatte es in eine Begegnungsstätte verwandeln wollen. Im Sozialausschuss teilte die Verwaltung nun aber mit, dass dieses Projekt noch nicht umgesetzt werden könne.

Start war bereits für Ostern geplant

„Geplant war, das ehemalige Stadtcafé bereits nach den Osterferien 2019 anzumieten und in Betrieb zu nehmen“, so die Verwaltung. „Dort sollten Angebote im Kinder- und Jugendbereich und des Familienbüros stattfinden. Damit wäre zum Teil Ersatz für die fehlenden Räumlichkeiten in Dahlbruch wegen der geplanten Baumaßnahme für das Projekt ,Kultureller Marktplatz’ geschaffen worden. Ebenso sollte das Café für verschiedene Angebote im Seniorenbereich genutzt werden. Zum Beispiel als Internetcafé von Senioren für Senioren, wo ältere Menschen die Möglichkeit erhalten, sich mit der Welt der neuen Medien vertraut zu machen.“ Auch ehrenamtliche Angebote in Zusammenarbeit mit dem Team der Stadt Hilchenbach seien geplant gewesen, wie z. B. Angebote der Begegnung und der Unterstützung von Geflüchteten und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. „Konkrete Planungen bestanden bereits für ein Café für junge Mütter mit ihren Kleinkindern, welches von ehrenamtlichen Frauen betreut werden sollte.“ Der VHS sollten dort auch Räumlichkeiten für Kurse zur Verfügung gestellt werden.

Personelle Ressourcen reichen nicht aus

Bis Anfang Juli habe die Hoffnung bestanden, dass das Projekt in diesem Jahr noch hätte starten können. Diese habe sich zerschlagen – wegen fehlender personeller Ressourcen aufgrund von längeren Ausfällen müsse das Projekt bis auf weiteres verschoben werden. „Ohne eine hauptamtliche Person als Ansprechpartnerin und Organisatorin des Projektes, die auch die Betreuung der ehrenamtlichen Angebote übernimmt, sollte das Projekt Stadtcafé nicht starten.“ Das hätten auch auch Erfahrungen aus den vergangenen Jahren in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe gezeigt. „Hilfreich für alle Beteiligten ist, wenn klare Strukturen und gemeinsame Ziele festgelegt werden.“ Von der Anmietung des Stadtcafés und vom Start des Projektes wurde vorerst abgesehen.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

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