Aktionskreis: »Historische Chance jetzt auch nutzen«

UWG zieht eigenes Fazit zur Realschuldebatte

sz/mir Hilchenbach. Für die zu gründende Realschule geht es jetzt »um die Wurst«. Nochmals versammelte der Aktionskreis Realschule Hilchenbach interessierte Eltern im Dahlbrucher Hof, klärte Fragen; zusätzlich erläuterte Stadtrat Udo Hoffmann Details zum Anmeldeverfahren und das sonstige Prozedere.

Rund 40 Teilnehmer zählte Karl-Heinz Jungbluth, einer der Sprecher des Aktionskreises. Vornehmlich machte er auf die »historische Chance« aufmerksam, die es jetzt auch zu nutzen gelte. Sollten die erforderlichen 56 Anmeldungen wider Erwarten nicht erreicht werden, »ist das Thema Realschule auf jeden Fall für längere Zeit gegessen«. Als »außerparlamentarische Kraft« habe der Elternkreis seine Arbeit getan und jetzt erledigt. Auch Rückschläge habe man verdaut, gleichwohl »hat es sich gelohnt«, zog Jungbluth ein Fazit.

Trotzdem, es bleibt Unsicherheit in Reihen des Aktionskreises und der Eltern. Genaue Zahlen über Realschulempfehlungen der Grundschulen sind unbekannt, Eltern haben Sorge. Etwa die: Was mache ich, wenn ich mein Kind anmelde, die Realschule aber nicht zustande kommt? Antwort: Wegen der vorgezogenen Frist sind spätere Anmeldungen an anderen Schulen noch möglich.

Derweil hat die UWG Hilchenbach laut Pressemitteilung eigene Anmerkungen zur abgeschlossenen Realschuldebatte vorgenommen. Den jetzt in der Klasse 5 der Erndtebrücker Realschule beschulten Hilchenbacher Kindern hätte man »den sehr langen und zeitraubenden Schulweg nach Erndtebrück ersparen können«. Im ersten Anlauf zu einer Realschule sei eine große Chance für Hilchenbacher Kinder vertan worden. Zugleich zeigt die UWG in ihrem Pressepapier nochmals die »Wende« im Sommer 2002 auf mit der Erndtebrücker Entscheidung, Hilchenbacher Kinder nicht mehr zu berücksichtigen.

»Aus diesen Sachzwängen heraus« hätten die Fraktionen der Gründung einer Realschule zustimmen müssen, »die sie noch vor einem Jahr verhindert haben«. Und weiter heißt es in der Erklärung: »Warum nicht gleich so?« Zugleich bedankt man sich bei der Elterninitiative und sähe es gerne, wenn die Bemühungen durch die erforderlichen Anmeldezahlen honoriert würden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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