Arnsberg koppelt Ja zum Start in 2002 an Fachräume

Realschule Dahlbruch:

Aber: Defizite müssen bis 2003/2004 beseitigt sein

Dahlbruch. Es gibt noch viel zu tun, ehe Hilchenbach seine erste Realschule bekommt. Das offenbarte sich gestern beim Behördentermin zwischen Bezirksregierung und Stadtverwaltung. Die Kernpunkte fasste Stadtrat Udo Hoffmann so zusammen: Die Arnsberger Behörde wird eine Realschule am Standort Dahlbruch nur genehmigen, wenn das Raumkonzept gezielt ergänzt wird. Konkret handelt es sich um drei naturwissenschaftliche Räume für Physik- und Chemieunterricht. Zwei davon sind für die noch zu installierende Realschule in Dahlbruch erforderlich, ein weiterer an der künftigen zentralen Hauptschule in Hilchenbach. Nicht irgendwann in diesem Jahrzehnt, sondern im Zeitraum 2003/2004 müssen die Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Außerdem muss der Schulträger in Gestalt der Stadt Hilchenbach dafür sorgen, dass für die Realschule ein gesondertes Lehrerzimmer bereitgestellt wird.

Für den 12. Dezember, so Hoffmann, werde man dem Stadtrat eine Vorlage zu diesen Punkten präsentieren. Sofern der Rat den Ergänzungen zustimme, sei eine Errichtung der Realschule noch im Jahr 2002 möglich. Hoffmann: »Die Bezirksregierung hat die Messlatte sehr hoch gelegt. Erhebliche Mehraufwendungen werden nötig sein. Durch die Zusatzkosten wird sich die Stadt Hilchenbach von anderen Maßnahmen, die im Investitionsprogramm stehen, trennen müssen.«

Bis Ende nächster Woche wollen Schul- und Bauamt ein Konzept erarbeiten, dessen Knackpunkt sicherlich die Kostenfrage darstellen wird. Ob ein Anbau für die zusätzlichen Räumlichkeiten notwendig wird, dazu konnte sich Hoffmann gestern Nachmittag noch nicht definitiv äußern. Denkbar sei auch eine Lösung mittels Containern oder Pavillons. Wichtig sei aber die Tatsache: »Die Bezirksregierung hat grünes Licht für die Realschule signalisiert, wenn der Rat den Ergänzungen zustimmt.«

Für eine solche Realschule müsste Ende Januar ein vorgezogenes Anmeldeverfahren in Gang gesetzt werden. Eine provisorische Schulleitung, einzusetzen von der Bezirksregierung, müsse die Aufgabe übernehmen.

Ohne das Ausmaß der finanziellen Auswirkungen zu kennen, zeichnet sich dennoch eine Mehrheit für ein umfangreicheres Raumprogramm ab. SPD, CDU und UWG erklärten gestern auf Anfrage, sie wollten am Ja zur Realschule festhalten und auch erhebliche Mehrkosten in Kauf nehmen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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