Auf der Suche nach Antworten

Auf der Suche nach einer neuen Seuche wurde Dr. med. Lukas nicht im Ohr eines Kindes, sondern in Bethlehem fündig. Dorthin führte die Reise, die er im Rahmen der Hilchenbacher Kinderbibelwoche tätigte.  Foto: wette
  • Auf der Suche nach einer neuen Seuche wurde Dr. med. Lukas nicht im Ohr eines Kindes, sondern in Bethlehem fündig. Dorthin führte die Reise, die er im Rahmen der Hilchenbacher Kinderbibelwoche tätigte. Foto: wette
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wette Hilchenbach. Es sei eine Seuche, die sich täglich ausbreite und Menschen infiziere. Das mache Angst. Denn gerade die Schweinegrippe habe gezeigt, wie schnell man sich anstecken könne. „Deshalb“, so die Handpuppe Theophilus am Donnerstag, „muss ich unbedingt wissen, worum es sich bei dieser Seuche handelt.“ Das herauszufinden oblag Dr. med. Lukas, der sich anschließend mit über 60 Kindern auf die Suche nach Antworten begab – und diese in Bethlehem fand. In Hilchenbach findet in diesen Tagen die Kinderbibelwoche statt; und die hat den Kindern seit Donnerstag schon einige spannende Stunden im Gemeindehaus der Freien ev. Gemeinde beschert. „Es geht uns darum, den Kindern Mut zu machen, Perspektiven zu geben und ihnen zu zeigen, dass sie geliebt werden und nicht alleine sind“, sagte Harry Voß, der die Figur des Dr. med. Lukas spielt. Voß sollte es wissen. Seit Jahren ist er als Kinderreferent des Bibellesebundes aktiv und hat viele Kinderbücher veröffentlicht. Zudem führt er seit 15 Jahren in ganz Deutschland Kinderbibelwochen durch. Mit der bisherigen Resonanz der Hilchenbacher Kinderbibelwoche war Harry Voß zufrieden – wenn auch mit Abstrichen: „Grundsätzlich ist es so, dass weniger Kinder kommen als früher. Früher hieß es: ,Da ist Kinderbibelwoche, da gehst du hin.’ Heute heißt es: ,Da ist Kinderbibelwoche, da gehst du nicht hin‘“, haderte Voß mit der Einstellung einiger Eltern. Viele Eltern dächten mit Schrecken an ihre eigene Kindheit zurück, in der sie strenge Kindergottesdienste erlebten und Psalme hätten auswendig lernen müssen. „Doch das war einmal, heute ist es anders.“

Und noch etwas ist anders in Hilchenbach. Eigentlich, so Voß, seien es durchschnittlich gerade mal zwei Gemeindemitarbeiter, die sich andernorts für die Durchführung der Kinderbibelwoche interessierten. In Hilchenbach aber sind es stolze 14. Und die haben gemeinsam mit Harry Voß und dessen Mitarbeiter Kai Brinkmann ein tolles Programm auf die Beine gestellt.

Ob gemeinsames Singen, Spielen, Zuschauen oder Basteln: Die Bibel und deren Geschichten standen und stehen stets im Mittelpunkt. Und weil die Kinder jeden Tag etwas Neues über Jesus erfuhren beziehungsweise das heute (16 bis 18.15 Uhr) noch tun werden, wissen sie spätestens heute Abend: „Gott und Glaube sind eine Seuche, mit der es sich anzustecken lohnt“, so Harry Voß. Morgen dann endet die Kinderbibelwoche mit einem Familiengottesdienst, dem sich ein gemeinsames Mittagessen anschließt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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