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Kultureller Marktplatz Dahlbruch
Baugenehmigung liegt vor

Diese Ansicht soll sich im kommenden Jahr massiv verändern: Bevor der Abriss des Gebäuderiegels mit Sporthalle und Jugendtreff (links) den Startschuss für das Projekt Kultureller Marktplatz Dahlbruch abfeuert, treffen sich noch einmal Politik, Verwaltung und Nutzer vor Ort – in öffentlicher Sitzung.
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js Dahlbruch. Der Countdown läuft. Die lang ersehnte Baugenehmigung für das Projekt Kultureller Marktplatz Dahlbruch ging am Mittwoch im Hilchenbacher Rathaus ein. Mit diesem Okay des Kreises Siegen-Wittgenstein ist eine weitere wichtige Hürde auf dem jahrelangen Hindernislauf mit zahlreichen Tiefschlägen genommen; und der Weg geebnet für einen nunmehr absehbaren Baustart. Im Januar, so sieht es der Bauzeitenplan von Architekt Richard Angelis vor, sollen die ersten Arbeiten sichtbar werden. Die Böschung zwischen Hallenbad und Hüttenweg wird mit einer Stützwand gesichert, sodass dort eine Anlieferungsrampe und eine Stahltreppe angelegt werden können, die etwa 15 Monate lang als provisorischer Zugang zum Bad dienen werden.

js Dahlbruch. Der Countdown läuft. Die lang ersehnte Baugenehmigung für das Projekt Kultureller Marktplatz Dahlbruch ging am Mittwoch im Hilchenbacher Rathaus ein. Mit diesem Okay des Kreises Siegen-Wittgenstein ist eine weitere wichtige Hürde auf dem jahrelangen Hindernislauf mit zahlreichen Tiefschlägen genommen; und der Weg geebnet für einen nunmehr absehbaren Baustart. Im Januar, so sieht es der Bauzeitenplan von Architekt Richard Angelis vor, sollen die ersten Arbeiten sichtbar werden. Die Böschung zwischen Hallenbad und Hüttenweg wird mit einer Stützwand gesichert, sodass dort eine Anlieferungsrampe und eine Stahltreppe angelegt werden können, die etwa 15 Monate lang als provisorischer Zugang zum Bad dienen werden. Der kleine Baukörper, in dessen Untergeschoss sich derzeit Büro und Personalaufenthaltsraum des Hallenbads sowie in der Etage darüber Toiletten befinden, wird als erstes abgerissen und an gleicher Stelle durch eine Baucontainer ersetzt, der zum vorübergehenden Eingangsbereich für Schwimmer wird.

Größte Abrissarbeiten ab Ende Februar

Ende Februar bis Mitte April sind die größten Abrissarbeiten im Projektverlauf vorgesehen: Der Gebäuderiegel mit Turnhalle, Jugendzentrum, Gaststätte und Kegelbahn wird dem Erdboden gleich gemacht – auch das gesamte bisherige Foyer des Hallenbads gehört dazu. Direkt im Anschluss soll an der frei gelegten Stelle das „Haus der Alltagskultur“ errichtet werden, mit Mehrzweck-/Sporthalle, Jugendcafé und Gruppenräumen. Ein gutes Jahr ist dafür vorgesehen, bis Ende Mai 2021 soll der Neubau stehen und mit ihm der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein.

Der zweite Bauabschnitt ist für den Zeitraum September 2020 bis Oktober 2021 vorgesehen. Der Zugang zum Hallenbad wird dafür nochmals provisorisch verlegt, da am Standort des Baucontainers eine Gebäudelücke geschlossen werden soll. Der alte Saunabereich wird in diesem Abschnitt zu Sanitäreinrichtungen umgebaut, zudem werden in Richtung Hüttenweg ein Gruppen- und ein Kellerraum angebaut. Der zunächst als erster Bauabschnitt geplante Abschluss soll im Zeitraum Dezember 2021 bis März 2022 über die Bühne gehen. Zunächst müssen Außentreppe und Windfang des Theaters/Kinos abgerissen werden; dann wird auf dem Bernhard-Weiss-Platz ein Anbau entstehen, in dem ein großzügiges Foyer, ein Gastronomiebetrieb und ein zweiter Veranstaltungssaal untergebracht werden.

Bauausschuss tagt vor Ort

Am kommenden Dienstag, 5. November, findet auf Wunsch der Kommunalpolitik eine Sondersitzung des Bauausschusses statt – vor Ort und exklusiv zum Thema Kultureller Marktplatz. Für 16.30 Uhr ist zunächst eine Ortsbesichtigung mit dem Architekten vorgesehen, die in Absprache mit Ausschussvorsitzendem André Jung (CDU) außerhalb der formalen Sitzungsteils stattfinden soll.

Damit haben nicht nur die Ausschussmitglieder Gelegenheit, sich zu Wort zu melden oder Fragen zu stellen, sondern auch die Nutzer(gruppen). Auch der Bürgerverein Hilchenbach, der sich maßgeblich für die Realisierung des Projekts einsetzt, ist nun im E-Mail-Verteiler gelandet. Bei einem Nutzertreffen im September sei er „versehentlich“ nicht mit eingeladen worden, heißt es in der Vorlage der Verwaltung, die seinerzeit in die Kritik geraten war. Eingeladen sind nun – neben dem Bürgerverein – Vertreter von Jugendforum, Jugendzentrum, Gebrüder-Busch-Kreis, Tischtennisgemeinschaft, Lenne-Therme und Architekturbüro.

Lenne-Therme plant Anbau

Ob der Badbetreiber seine Anbaupläne verwirklichen kann (Lenne-Therme denkt an ein Fitnessstudio und Saunen), soll in der Ratssitzung am 4. Dezember beraten werden. Bis dahin soll eine „Zusammenstellung der offenen Fragen“ erfolgen, wie die Verwaltung mitteilt. Geklärt werden müssen beispielsweise die Notwendigkeit zusätzlicher Stellplatznachweise, grundstücksrechtliche Belange, räumliche Voraussetzungen, finanzielle Beteiligungen und der Brandschutz. Wunsch der Lenne-Therme ist es, ab Mai anbauen und bis zum Herbst 2020 mit erweitertem Angebot eröffnen zu können.

Diese Ansicht soll sich im kommenden Jahr massiv verändern: Bevor der Abriss des Gebäuderiegels mit Sporthalle und Jugendtreff (links) den Startschuss für das Projekt Kultureller Marktplatz Dahlbruch abfeuert, treffen sich noch einmal Politik, Verwaltung und Nutzer vor Ort – in öffentlicher Sitzung.
Dieser Vorentwurf zeigt, was der Badbetreiber Lenne-Therme in Dahlbruch plant: den Anbau eines Fitnessstudios mit Gruppenräumen und Saunabereich.
Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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