CDU, FDP und UWG schlagen heutige Kreuztaler Beigeordnete vor
Blümel strebt Bürgermeisteramt an

Edelgard Blümel will Bürgermeisterin in Hilchenbach werden.

js/sz Hilchenbach. Es kommt Bewegung in den Hilchenbacher Kommunalwahlkampf. Noch bevor das amtierende Stadtoberhaupt offiziell seine Kandidatur zur Wiederwahl angekündigt hat, kommt nun endlich die offizielle Bestätigung für eine Personalie, die so mancher Spatz bereits seit einigen Monaten von den Dächern gepfiffen hat: Edelgard Blümel möchte sich um den Chefposten im Rathaus bewerben. In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben CDU, FDP und UWG am Sonntagnachmittag die Katze aus dem Sack gelassen. Ihre Findungskommissionen haben sich demnach einstimmig dafür ausgesprochen, ihren Mitgliedern die derzeitige Kreuztaler Stadträtin als Bürgermeisterkandidatin vorzuschlagen.

Die gebürtige Gelsenkirchenerin, Jahrgang 1960, ist seit November 2014 Beigeordnete der Kindelsbergkommune und dort federführend für die Bereiche Schule, Kindergärten, Sport, Kinder, Jugend, Familie, Senioren, Stadtteilmanagement, Flüchtlinge und Integration, Soziales sowie Stiftungen zuständig. Edelgard Blümel arbeitet seit 1995 in leitenden Position und verfügt darüber hinaus über weitere umfangreiche Kenntnisse in der öffentlichen Verwaltung. „Mit ihrer großen Fach- und Sachkompetenz hat Edelgard Blümel in Kreuztal diverse Projekte angestoßen und erfolgreich sowie öffentlichkeitswirksam umgesetzt“, heißt es in der Mitteilung. „Damit hat sie das Interesse der Hilchenbacher CDU, FDP und UWG geweckt."

Die Mitglieder der Findungskommissionen seien froh, „mit Edelgard Blümel eine engagierte und mit der Region vertraute Fachfrau gefunden zu haben, die tatkräftig die in Hilchenbach anstehenden Themen angehen kann und möchte“. In den nächsten Tagen sollen die Mitglieder der drei Stadtverbände die Möglichkeit haben, Edelgard Blümel persönlich kennenzulernen und über ihre Nominierung abzustimmen. „Im Anschluss werden die Vorstände von CDU, FDP und UWG ihre Bürgermeisterkandidatin ausführlich der Presse und der Öffentlichkeit vorstellen.“

Mit diesem Personalvorschlag beziehen nun mit UWG und FDP zwei Fraktionen deutlich Stellung gegen den parteilosen Amtsinhaber Holger Menzel, den sie 2015 gemeinsam mit den Grünen auf den Schild gehoben hatten. Seit einiger Zeit deutete sich an, dass einer weitere Wahlkampfunterstützung von keiner der drei „Königsmacher“-Fraktionen mehr zu erwarten war, die Kommunikationsprobleme zwischen dem Verwaltungschef und den einstigen Unterstützern wurden immer wieder erkennbar. Die Grünen hatten bereits vor einigen Wochen offiziell einen anderen Weg eingeschlagen und sich eigenständig per überregionaler Stellenanzeige auf Kandidatensuche begeben.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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