Ein „Echo“ der Kunst

Die beiden Gymnasiallehrer und Künstler Johannes Lotz (l.) und Steffen Meier stellen in der Galerie im Garten in Grund aus.  Foto: jea
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jea Grund. Seit der Gründung der Galerie im Garten in Grund, die von der pensionierten Realschullehrerin, Künstlerin und Galeristin Christa Meesmann im Jahr 2004 unternommen wurde, gibt es inzwischen die 25. Kunstausstellung in der Galerie und zugleich die 5. Ausstellung im Verbund mit dem Projekt „Kunstsommer“ des Kunstvereins Siegen. Zu Gast über einen Zeitraum von sechs Wochen sind die beiden Gymnasiallehrer und Künstler Johannes Lotz und Steffen Meier mit jeweils acht Kunstwerken und zwei gemeinschaftlichen Exponaten. „Echo“ heißt die Gemeinschaftsschau.

Steffen Meier, 1975 in Weidenau geboren und in Unglinghausen aufgewachsen, studierte an der Universität Siegen Malerei und Fotografie bei Prof. Pramann und Prof. Königs. Er ist Lehrer am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bornheim mit dem Schwerpunkt Kunst. Seine Werke spiegeln seine Suche nach spannungsvollen Konstellationen zwischen aufgeklebten Collagestücken und Gemaltem in Acryl oder als Aquarell wider, lassen für sich sprechen. Da werden Pinselspuren, teils transparente Farbflächen und von ihm selbst unterwegs aufgenommene und eingeklebte Fotografien oder Bilder aus Zeitschriften und Dekorationen zu Kunstwerken: Sie kommunizieren miteinander. Es sind Farbenspiele zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.

Johannes Lotz wurde 1975 in Wetzlar geboren. Er studierte an der Kunsthochschule in Kassel und ist heute Kunstlehrer am Otto-Hahn-Gymnasium in Bergisch Gladbach. Seine favorisierte Kunstrichtung ist die Nachtfotografie von Objekten im Freien, die er mit künstlichem Licht in eine eigene und faszinierende neue Wirklichkeit versetzt. Die Aufnahmen lassen das Skulpturale des Motivs lebendig werden. Seine Objekte sind Talsperren wie die Obernau-Talsperre, Skilifte und leer stehende Häuser, die dem Abriss zum Opfer fallen. Momente aus der Alltagskulisse in nächtlicher Verwandlung.

Beide Künstler hat die Referendarzeit zusammengeführt, die sie bis heute verbindet und sogar künstlerisch zu gemeinschaftlichen Arbeiten vereint. Besonders beeindruckend ist das Kunstwerk, das eine Fotografie der Fassade des einstigen Krupp-Hochhauses in Geisweid von Johannes Lotz mit dem Übermalten von Steffen Meier verbindet. Beide Künstler können auf zahlreiche Ausstellungen verweisen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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