Endlich ein Spielplatz in Ruckersfeld

Heimatverein machte Vorhaben mit städtischem Zuschuss möglich

dh Ruckersfeld. »Das ist ein großer Tag für die Kinder.« Bürgermeister Günter Schlabach kam am Mittwoch gerne nach Ruckersfeld, wurde doch der neue Kinderspielplatz feierlich mit Grillwurst und Limo eröffnet. Direkt in der Ortsmitte, neben dem Backes, können die Kinder jetzt auf Rutsche, Schaukel, Kletterwand und Kletterturm so richtig toben. Möglich gemacht hat den Spielplatz aber nicht die Stadt Hilchenbach, obwohl sie mit einem finanziellen Zuschuss beteiligt ist. Die Initiative ging vom Heimatverein Ruckersfeld aus. Das Vorhaben sei intensiv im Verein diskutiert worden, berichtete Vorsitzender Klaus Vitt. »Und es wurde Gott sei Dank auch beschlossen.« Bei der Planung und vorbereitenden Arbeiten machte der Heimatverein interessante Erfahrungen. »Kinderspielplätze sind ein teures Phänomen«, gab Vitt einen Einblick. Insgesamt hat der Kinderspielplatz ca. 10000 e gekostet. 7900 e kosteten die Spielgeräte, hinzu kamen noch Baumaterial und Hackschnitzel als Auffüllung. 4500 e steuerte die Stadt Hilchenbach. »Bei dem Zuschuss haben wir gar nicht lange gezögert«, so Schlabach weiter. »Das war selbstverständlich.« Für die Pflege und Betreuung des Spielplatzes ist indes der Heimatverein zuständig - freiwillig. Doch ohne eine große Spende hätte er das Vorhaben Spielplatz nicht realisieren können. Gerhard Hirsch, direkter Nachbar vom Backes, hat kostenlos das Grundstück neben dem Backes zur Verfügung gestellt. »Der Familienrat Hirsch hat das mit großer Freude befürwortet«, wusste Vitt, der zugleich den beteiligten Firmen für ihr Sponsoring dankte.

Der Heimatverein lässt aber die Schippe jetzt nicht im wahrsten Sinne des Wortes im Sand stecken. Vielmehr soll noch ein Sandkasten entstehen. Außerdem sollen eine Sitzecke und eine Grillecke das Verweilen noch attraktiver machen. Gerade auch als Rastplatz für Spaziergänger und Wanderer.

Modell Ruckersfeld? Angesichts der desolaten kommunalen Finanzlage eine berechtigte Frage. Für die 18 Kinder bis zwölf Jahre aus Ruckersfeld war das alles am Mittwoch nebensächlich. Kaum war das symbolische Band zerschnitten, nahmen sie den Spielplatz in Besitz.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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