Es hat den Swing!

zel Grund. „The Rise & Fall of Ruby Woo“ heißt das aktuelle Album der Puppini Sisters. Ruby Who? Die Italienerin Marcella Puppini und ihre beiden britischen Schwestern im Geiste, Kate Mullins und Stephanie O’Brian, haben ihre zweite CD nach ihrem Lieblingslippenstift „Ruby Woo“ der Marke M.A.C benannt, und was aus den glamourös und perfekt rot geschminkten Mündern erklingt, macht mal wieder einfach nur Freude.

Es ist die Zeit für Zeitsprünge: Die CD ist schon über ein Jahr alt. Sie huldigt, wie schon das Debüt „Betcha Bottom Dollar“ der drei Absolventinnen des Trinity College of Music in London, der Swingmusik der 30er und 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und den fabelhaften Andrew Sisters und ist bei allem Retro-Chic doch ganz im Hier und Jetzt zuhause. Das liegt zum einen daran, dass die Puppini Sisters diesmal eigene Songs mit witzigen Texten im nostalgischen Stil der Zeit eingestreut haben, etwa „I Can’t Believe I’m Not A Millionaire“ seufzen sie im perfekten Harmoniegesang.

Wie auch beim Debüt sind wieder entzückende Coverversionen mit dabei, natürlich im selbst ausgearbeiteten Arrangement der drei Ladies. Dusty Springfields „Spooky“ geht als Aufmacher gleich richtig ab, gefolgt von „Walk Like An Egyptian“ (Bangles). Das seeehr langsame Puppinische „Could It Be Magic“ (Barry Manilow/Take That) ist kaum noch wiederzuerkennen, dagegen ist Beoncyés „Crazy In Love“ ein aufregendes, rasantes Stückchen Swing geworden – und ziemlich crazy. Allein mit Duke Ellingtons „It Don’t Mean A Thing If It Ain’t Got That Swing“ machen die Puppini Sisters keine Späße – recht so!

„Ruby Woo“ macht in Dauerrotation zuhause echte Lebensfreude und sogar Tanzlust. Aber: Es geht noch besser. Wer die Puppini Sisters und ihre Band einmal live gesehen hat, ist fürs Leben verknallt. In die witzige Show, die fantastischen Kostüme, den atemberaubenden Satzgesang, in Spaß und Ironie, mit dem die Puppinis mit ihrem selbstgewählten Erbe umgehen. Die Sterne für eine Begegnung mit den Sisters stehen optimal: Sie sind am Sonntag, 31. Mai, um 22.30 Uhr die Stars der Late-Night-Show bei KulturPur auf dem Giller. Tickets gibt es u. a. an der SZ-Konzertkasse, Obergraben 39, Tel. (02 71) 59 40-3 50. Es könnte magisch werden!

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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