Fahrlässigkeit wohl Brandursache (Update 15.30 Uhr)
Fachwerkhaus von 1788 unbewohnbar

Über die Garage breitete sich das Feuer auf Teile des Wohnhauses aus.
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bjö/nja Müsen. In der  Glück-Auf-Straße hat ein Feuer in der Nacht zu Montag ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1788 unbewohnbar gemacht. Eine Nachbarin war es, die den Brand beim Zubettgehen gegen 23.20 Uhr entdeckt hatte. Das Feuer wütete zunächst in der Garage des Hauses und breitete  sich dann über Teile des Wohnbereichs aus. Erste Angaben über fünf dort wohnende Personen sorgten neben der Brandbekämpfung auch für einen Großeinsatz des Rettungsdienstes, der sich jedoch als unnötig herausstellte: Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich offensichtlich niemand in dem Haus, das nach Angaben vor Ort erst kürzlich die Besitzer gewechselt hat und sich in der Renovierung befand. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Haus am Ende eines schmalen Stichwegs vollständig ausbrannte.
Eigentlich gehe sie früher zu Bett, erzählt Sigrid Dittmann. Am Sonntagabend aber kam sie zu  vorgerückter Stunde gerade  rechtzeitig an der Terrassentür vorbei, um freien Blick auf die Flammen zu haben, die auf dem Nachbargrundstück oberhalb des Garagentors züngelten. „Ich habe sofort die Feuerwehr alarmiert“, so die Müsenerin. Andere Nachbarn berichteten der SZ, früher am Abend den Geruch von Lösungsmitteln in der Nase gehabt zu haben. 
Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Haus am Ende eines schmalen Stichwegs vollständig ausbrannte. Was angesichts der Verrauchung und des Löschwassers noch zu retten ist, bleibt abzuwarten. Was angesichts der Verrauchung und des Löschwassers noch zu retten ist, bleibt abzuwarten. Am Montag waren Brandermittler der Kriminalpolizei vor Ort . Nach jetzigem Stand ist von einer Brandentstehung durch Fahrlässigkeit auszugehen. Der Schaden beträgt rund 10 000 Euro.
Die Feuerwehr hatte reichlich Mühe damit, an zahlreiche Glutnester des alten Gebäudes heranzukommen. Einsatzleiter Matthias Lau erklärte, der Bereich der Garage sei einsturzgefährdet. Rund 65 Einsatzkräfte aus Müsen, Dahlbruch, Hilchenbach und Kredenbach waren vor Ort.

Auf dem Vorplatz der einstigen Sieper-Werke errichtete die Feuerwehr eine Atemschutzsammelstelle sowie ein Versorgungszelt, in dem der Feuerwehrarzt Wolfram Krämer eingesetzte Kräfte nach ihrer schweren Arbeit auf mögliche Beschwerden hin untersuchte.

Autor:

Björn Hadem aus Siegen

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