FDP bekam Zuwachs

sz Hilchenbach. Über eine „erheblich gewachsene Mitgliederzahl“ im ersten Quartal 2009 nach Jahren der Konstanz freute sich jetzt die Hilchenbacher FDP bei ihrem Ortsparteitag. Andere Parteien hätten eher mit Mitgliederrückläufen zu tun, merkte Stadtverbandsvorsitzender Karl-Heinz Jungbluth an. Insofern zeige die positive Mitgliederentwicklung der FDP „eine gewisse Kontinuität und auch Akzeptanz, geprägt von zusätzlichem Vertrauen in die Arbeit der Liberalen vor Ort“.

Erfreulich fand Jungbluth, dass endlich ein Bike- und Skate-Park in Hilchenbach entsteht, wofür sich die Liberalen seit Jahren engagiert hätten – auch in finanzieller Form aus der eigenen Schatulle sowie mit dem Sammeln von Spenden. Darüber hinaus hält es die FDP für dringend erforderlich, den Jugendtreff „Underground“ ins Stadtzentrum zu holen, entweder in das ehemalige Grundschulgebäude oder in den Bahnhof.

Apropos Bahnhof: Der FDP ist laut Jungbluth „die Situation vor und um den Hilchenbacher Bahnhof nicht gleichgültig. Dieses Eingangstor zur Stadt gilt als Visitenkarte, der entsprechend Rechnung getragen werden muss.“ Was man aus einem verwahrlosten Bahnhofsgelände machen könne, das zeige die Nachbarkommune Kreuztal.

Eines der Hauptaugenmerke, da eine der wichtigsten Einnahmequellen für Hilchenbach, sei und bleibe der Tourismus, stellte die FDP fest. Daher sei „nicht nachvollziehbar, wie zwei starke zukunftsweisende touristische Einnahmequellen aufgrund einiger konservativ ausgerichteter Interessengruppen in einem Hilchenbacher Ortsteil, schon in ihrer Entstehung und Planung zunichte gemacht wurden“. So z. B. der Bau einer Ferienhausanlage auf dem Giller sowie der Bau einer Reithalle im gleichen Ort. Die Betreiber, kleine mittelständische Betriebe, seien u. a. auch auf Zulieferfirmen aus der Region angewiesen, so dass Gelder in die Stadtkasse hätten fließen können. Jungbluth: „Hier gilt es, gerade die Verantwortlichen in den Interessensgruppen dafür zu sensibilisieren, ihre konservativen Scheuklappen abzulegen und sich innovativ im Sinne und zum Wohle der Allgemeinheit und der Stadt zu öffnen.“

Zum Thema demografischer Wandel sagte Jungbluth, „die immer größer und älter werdende Gruppe der Senioren dürfe für die jüngere Generation zu keiner Bedrohung werden“. Die in Hilchenbach für Senioren vorhandene Infrastruktur sei zwar vorhanden, leider aber nur wenigen bekannt. Ein Netzwerk sowie eine bessere Transparenz sei gerade für die ältere Generation nicht nur dringend, sondern sogar zwingend notwendig.Am Ende des Ortsparteitages, standen u. a. auch Neuwahlen des Vorstandes an. Der bisherige Vorstand – Stadtverbandsvorsitzender Karl-Heinz Jungbluth, Stellvertreter Ernst Heinrich Hofmann Schatzmeister Werner Becker, Schriftführer Christoph Rothenberg, Beisitzer Dr. Hans Christhard Mahrenholz – wurde zum zweiten Mal hintereinander bestätigt. Einzige Ausnahme: Carsten Brombach scheidet als Beisitzer aus. Dafür rückt die stellv. Fraktionsvorsitzende Marianne Feindler-Jungbluth nach, die aufgrund ihrer Ratszugehörigkeit dem Vorstand ohnehin angehörte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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