Freudenberger Wikinger grüßten Wickie

Anständig benahmen sich die wilden Wikinger im Viktoria. Sie bezahlten sogar ihr Popcorn. „Wickie und die starken Männer“ läuft täglich in Dahlbruch.  Foto: bö
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Dahlbruch. Die Wikinger kamen nicht aus Flake, sondern aus dem Flecken, und zwar genau gesagt von der Südwestfälischen Freilichtbühne Freudenberg. Was der Stimmung keinen Abbruch tat. In Sachen Wikinger-Lifestyle, die gehörnte Kappe ist ein absolutes Muss, sind die weit über 30 Nordmänner und -frauen nach der vor kurzem zu Ende gegangenen Spielzeit der Bühne richtige Experten. Wochenlang haben sie die Besucher mit „Wickie und die starken Männer“ bestens unterhalten, und jetzt kommt der pfiffige Knabe im neuen Bully-Herbig-Film auf die Leinwand. Da ließ es sich die wilde Horde aus Freudenberg nicht nehmen, zur Premiere am Mittwochabend im Dahlbrucher Viktoria einzufallen. Auch wenn der Wikinger an sich zum Plündern neigt, im Viktoria stellten sich die Seefahrer artig an und bezahlten ihr Popcorn. Nachdem sie das „Wickie“-Lied geschmettert hatten, hieß es: Film ab! Und das mit richtig Schmackes, denn „Wickie und die starken Männer“ ist ein schwungvolles Abenteuer, das nicht nur kleinen Zuschauern große Freude macht. Auch wer in den 70ern mit der Zeichentrickserie, die übrigens immer noch irgendwo im Fernsehen läuft, aufgewachsen ist, hat seinen Spaß an dem unterhaltsamen, aufwändig gedrehten Streifen. Im Mittelpunkt steht der Wikinger-Junge Wickie, überzeugend bis zum Nasereiben von Jonas Hämmerle gespielt.

Zum Ärger seines Vaters Halvar (Waldemar Kobus kann aber auch vor väterlichem Stolz schmilzen), der lieber einen richtigen Schlagdrauf als Sohn hätte, vertraut der clevere Wickie mehr aufs Köpfchen denn auf Muskelkraft. Damit besiegt er letztlich sogar den schrecklichen Sven (Günther Kaufmann mit dröhnender Stimme, schwarzen Zottelhaaren und Vollbart) und seine wilde Bande, die alle Kinder – bis auf Wickie, der gerade nach einem Flugversuch in einer Baumkrone hängengeblieben ist – aus Flake entführt haben. Und dann beginnt die wilde Fahrt übers Meer, die mit einem fliegenden Wikingerboot endet ...

Wie Wickie gemeinsam mit Snurre, Tjure, Faxe und den anderen die Kinder befreit, das ist prima in Szene gesetzt. Bully Herbig kommt ohne zotige Schenkelklopfer aus und setzt stattdessen auf witzige Einfälle. „Wickie und die starken Männer“ bietet prima Unterhaltung mit Stars wie Jürgen Vogel oder Christoph Maria Herbst in feinen Nebenrollen. Der Film läuft täglich außer montags um 15.30 und 18 Uhr und täglich um 20 Uhr.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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