Stützmauern an der B 508
Frisch saniert, schon beschmiert

Frisch saniert und schon beschmiert: Die Stützmauern an der B 508 in Allenbach sind ein Fall für eine geregelte Gestaltung, findet die Politik.
  • Frisch saniert und schon beschmiert: Die Stützmauern an der B 508 in Allenbach sind ein Fall für eine geregelte Gestaltung, findet die Politik.
  • Foto: Jan Schäfer
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

js Allenbach. Blitzblank waren die Stützmauern entlang der B 508 in Allenbach, als sie im Zuge der Straßenbauarbeiten wieder auf Vordermann gebracht worden waren – weg sind die Knabberspuren, die der Zahn der Zeit auf dem Beton hinterlassen hat. Inzwischen sind ein paar Monate ins Land gegangen, und schon wurden die ersten Farbsprühdosen geschwenkt. Die Hilchenbacher Politik möchte das nun verhindern und den Schmierfinken die Leinwand entziehen.

Der Jugendausschuss unterstützte jetzt mit einstimmigem Votum einen Antrag der FDP-Fraktion, den Versuch einer geregelten Mauer-Dekoration zu unternehmen. „Leider zeigten sich bereits nach kurzer Zeit die ersten Verunstaltungen durch wenig gekonnte Graffitis“, ärgern sich die Liberalen. „Analog zu den bereits sehr attraktiv gestalteten Stromverteilerkästen im Stadtgebiet erscheint uns daher eine geplante und beaufsichtigte Gestaltung solcher Bauelemente erstrebenswert.“

Positives Beispiel Eckmannshausen

Konkret stellen sie sich vor, ein Projekt mit Schulen, Vereinen, Jugendverbänden und Jugendlichen der Stadt zu starten – um die Stützmauern möglichst ansehnlich zu gestalten, vielleicht sogar in den Ferien. Die Stadt könne dabei auf Motive wie die Ginsburg, den Rothaarsteig oder „Kultur pur“ setzen.

Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis wies darauf hin, dass die Stadt nicht Eigentümerin der Mauern ist – der Landesbetrieb Straßenbau NRW müsse zuständigkeitshalber darüber entscheiden. Dieser habe vor ein paar Jahren einem entsprechenden Vorstoß noch kritisch gegenübergestanden. Inzwischen aber gebe es jedoch ein positives Beispiel in Eckmannshausen: die Mauerdekoration an der L 729. Die Stadtverwaltung soll nun mit Straßen.NRW klären, was möglich ist.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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