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Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein mit neuer Leitung
Frischlinge und alte Hasen

Zwei Frischlinge, zwei alte Hasen: das neue Forstamt-Leitungsteam Reinhard Winter, Jan Zimmermanns, Sebastian Scholz und Manfred Gertz (v. l.).
  • Zwei Frischlinge, zwei alte Hasen: das neue Forstamt-Leitungsteam Reinhard Winter, Jan Zimmermanns, Sebastian Scholz und Manfred Gertz (v. l.).
  • Foto: Jan Schäfer
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

js Vormwald. „Wir erleben gerade keine gemütlichen Zeiten im Wald“, sagt Manfred Gertz. Etliche Mammutaufgaben müssen gestemmt werden – ohne ein schlagkräftiges Team würde das Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein dieser Tage alt aussehen. Ein bisschen Verjüngung kann da nicht schaden, weder im Wald, noch in der Behörde. Da passt es gut, dass es an der Spitze der hiesigen Zweigstelle des Landesbetriebs Wald und Holz NRW nun Veränderungen gegeben hat.
Corona war PrioritätDie waren nötig, da mit Diethard Altrogge, Klaus Münker und Helmut Ahlborn gleich drei versierte „Oberförster“ in den Ruhestand gegangen sind.

js Vormwald. „Wir erleben gerade keine gemütlichen Zeiten im Wald“, sagt Manfred Gertz. Etliche Mammutaufgaben müssen gestemmt werden – ohne ein schlagkräftiges Team würde das Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein dieser Tage alt aussehen. Ein bisschen Verjüngung kann da nicht schaden, weder im Wald, noch in der Behörde. Da passt es gut, dass es an der Spitze der hiesigen Zweigstelle des Landesbetriebs Wald und Holz NRW nun Veränderungen gegeben hat.

Corona war Priorität

Die waren nötig, da mit Diethard Altrogge, Klaus Münker und Helmut Ahlborn gleich drei versierte „Oberförster“ in den Ruhestand gegangen sind. Selbst wenn das Coronavirus sein Unwesen wahrscheinlich am allerwenigsten in unseren Wäldern getrieben hat: Dass der neue Forstamtsleiter Gertz erst jetzt die längst gestellten Personalweichen präsentieren konnte, liegt eben doch an dieser allumfassenden Krise: Über Monate gab es andere Prioritäten, Personalverfahren wurden zurückgestellt.

Manfred Gertz am Ruder

Mit dem 61-jährigen Manfred Gerz übernimmt ein alter Bekannter das Ruder im Amt mit Sitz im schmucken Gebäude der einstigen königlichen Oberförsterei in Vormwald. Bereits seit einem Vierteljahrhundert ist der gebürtige Bottroper im Siegerland tätig, kennt die Wälder am Rothaarkamm wie seine Westentasche – lange Zeit lang war er Betriebsleiter im Privat- und Kommunalwald sowie für den Staatswald und den Holzverkauf tätig. Kommissarisch führt er weiterhin den Bereich landeseigener Forstbetrieb Kommunalwald weiter, bis ein Nachfolger feststeht.

Jan Zimmermanns Ansprechpartner für Waldbesitzer

Die Leitung des Fachgebiets Privat- und Kommunalwald übernimmt der 30-jährige Jan Zimmermanns. Der gebürtige Rheinländer ist seit drei Jahren im Team des Regionalforstamts und nun der Ansprechpartner für die Waldbesitzer.

Sascha Hoheit übernimmt Hoheit

Das Fachgebiet Hoheit wird nun von Sascha Scholz geleitet. Der 29-Jährige stammt aus der Nähe von Frankfurt/Main und ist seit Juni in Vormwald – ein „Frischling“ also, der als Elternzeitvertretung von Andreas Bähringer Ansprechpartner für diverse Aufgaben ist: die Stärkung der Umweltbildung, den Ausbau des Rotwildgatters auf Hohenroth im Sinne der Waldpädagogik oder die Verbesserung des Miteinanders im Wald zum Beispiel.

Reinhard Winter für Reviere verantwortlich

Reinhard Winter (56), seit zwölf Jahren in diesem Regionalforstamt tätig und wie Gertz einer von den „alten Hasen“, hat den Hut im Fachgebiet zentrale Dienste auf. „Wir sind in der zweiten Reihe dafür zuständig, dass in der ersten alles läuft“, umreißt er sein Aufgabenfeld. Er zeichnet für die Funktionalität des Forstamtes und der Reviere verantwortlich. Die momentanen Zeiten hätten es in sich: Das Ungleichgewicht zwischen Arbeitskapazität und Arbeitsvolumen sei eine Herausforderung.
Herausfordernd sind die Zeiten des 2008 zusammengelegten Forstamts mit seinen gut 70 Mitarbeitern und einer Waldfläche von 80 000 Hektar ohnehin, das verdeutlichte die Führungsriege: Themen wie die Privatisierung des Holzverkaufs, dir Umstellung auf direkte Förderung und last but not least der Klimawandel und die aus ihm erwachsene Borkenkäferkalamität stellen die großen Aufgaben des Regionalforstamts dar, die es gemeinsam mit den Waldbesitzern zu bewältigen gilt.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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