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Hilchenbacher Linke melden sich zu Wort
Gemeinsam aufstellen

Noch bevor überhaupt ein Bürgermeisterkandidat ins Rennen zieht, beharken sich die Hilchenbacher Kommunalpolitiker.
  • Noch bevor überhaupt ein Bürgermeisterkandidat ins Rennen zieht, beharken sich die Hilchenbacher Kommunalpolitiker.
  • Foto: Jan Schäfer
  • hochgeladen von Jan Schäfer (Redakteur)

sz Hilchenbach. Sollte es den Begriff „Vorwahlkampf“ noch nicht geben, könnte er zu einer Erfindung der Hilchenbacher Kommunalpolitik werden. Denn noch bevor es überhaupt einen offiziellen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September kommenden Jahres gibt, geht es hoch her in dem kleinen Städtchen, das seinen Rat in der neuen Wahlperiode aufgrund der gesunkenen Einwohnerzahl verkleinern muss. Auf die umstrittene Wortwahl des Grünen-Sprechers in einem SZ-Bericht meldeten sich mit CDU, FDP, SPD und UWG vier weitere Fraktionen zu Wort. Nun zieht auch die Fraktion der Linken mit einem Statement ihres Sprechers Sven Wengenroth nach.

sz Hilchenbach. Sollte es den Begriff „Vorwahlkampf“ noch nicht geben, könnte er zu einer Erfindung der Hilchenbacher Kommunalpolitik werden. Denn noch bevor es überhaupt einen offiziellen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September kommenden Jahres gibt, geht es hoch her in dem kleinen Städtchen, das seinen Rat in der neuen Wahlperiode aufgrund der gesunkenen Einwohnerzahl verkleinern muss. Auf die umstrittene Wortwahl des Grünen-Sprechers in einem SZ-Bericht meldeten sich mit CDU, FDP, SPD und UWG vier weitere Fraktionen zu Wort. Nun zieht auch die Fraktion der Linken mit einem Statement ihres Sprechers Sven Wengenroth nach.

„Ich selbst habe angesichts der in Verwaltung, Rat und interessierter Öffentlichkeit weit verbreiteten Unzufriedenheit mit dem jetzigen Zustand angeregt, sich zusammenzufinden, um den Wählerinnen und Wählern gemeinsam eine personelle Alternative anbieten zu können. Leider lief meine Einladung bis auf Ausnahme der Grünen-Fraktion ins Leere“, so Wengenroth. Dass die Grünen nun in einem Schreiben an alle Ratsfraktionen ebenfalls darum bemüht seien, parteipolitische Interessen zurückzustellen, um gemeinsam einen Personalvorschlag machen zu können (ein solcher Brief ging am Mittwochmittag an die Ratsfraktionen), begrüße er: „Nur zusammen werden wir es schaffen, die Stadt wieder auf Kurs zu bringen. Das haben nun offenbar auch die Grünen verstanden.“ Umso ärgerlicher sei es, „dass sich nun eine GGK – eine ,ganz große Koalition’– aus SPD, CDU, UWG und FDP zusammengefunden (und ich mag das Wort nicht wirklich)“ habe, die offenbar „ihr eigenes Ding“ drehen wolle.

„Das ist an sich völlig in Ordnung, fügt aber dem gemeinsamen Ziel, einen personellen Wechsel an der Stadtspitze zu bewirken, empfindlichen Schaden zu“, so der Linkspolitiker. Befindlichkeiten und Farbenspiele sollten bei dem gemeinsamen Ziel, endlich wieder einen verantwortungsvollen und engagierten Bürgermeister zu finden, hinten anstehen.“ Wengenroth frage sich, was die vier Fraktionen miteinander verbinde, „außer dem offensichtlichen Bedürfnis, sich vom Fraktionssprecher der Grünen abzugrenzen und ihm unlautere Motive sowie ,Populismus’ vorzuwerfen“. Er selbst sei Neuhaus „gewiss nicht in allem ,grün’, aber dieser Vorwurf ist selbst populistisch“, so Wengenroth. Sein Appell: „Nutzen wir die Chance, unsere Stadt neu aufzustellen.“ Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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