Stellplätze am Bahnhof Vormwald
Grünes Licht für Wohnmobilisten

Der alte Bahnhof Vormwald versprüht immer noch architektonischen Charme. Auf dem Vorplatz dürfen sich demnächst Wohnmobilisten häuslich einrichten – eine echte Bereicherung für die touristische Infrastruktur Hilchenbachs.
  • Der alte Bahnhof Vormwald versprüht immer noch architektonischen Charme. Auf dem Vorplatz dürfen sich demnächst Wohnmobilisten häuslich einrichten – eine echte Bereicherung für die touristische Infrastruktur Hilchenbachs.
  • Foto: Irene Hermann-Sobotka
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

ihm Grund. „Das war ganz schlimm mit dem Müll. Die Leute haben da alles Mögliche abgeladen, einmal sogar einen kompletten Hausstand.“ Dieter Dornseifer, Betreiber der Eventscheune am Zollposten neben dem Bahnhof Vormwald, hat gemeinsam mit seinem Partner Ralf Utsch die Konsequenzen gezogen: Die Zufahrt zu seinem Grundstück, an dem auch das alte Bahnhofsgebäude und der Zugang zum Bahnsteig liegt, wurde mit einer Schranke abgeriegelt. Für die Nutzer des Haltepunkts „Bahnhof Vormwald“, der oberhalb von Grund liegt, ist das ungewohnt. Denn jahrzehntelang konnte man quasi bis an den Bahnsteig fahren.

Dieter Dornseifer sah keine andere Möglichkeit, als dichtzumachen, zumal auch schwere Lkw erhebliche Schäden am Pflasterbelag verursacht haben. Aber er möchte niemanden aussperren. Drei Möglichkeiten gibt es, doch mit dem Auto vorzufahren: Beim Einwurf von 2 Euro öffnet sich die Schranke, eine Handynummer gewährt automatischen Zugang, und eine Ruftaste stellt einen Kontakt her, sodass Berechtigte aufs Gelände fahren dürfen.

Wanderer können Station machen

Dieter Dornseifer: „Wir haben das mit Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr besprochen, damit für Notfälle die Zufahrt möglich ist.“ Und wenn Gehbehinderte am Bahnhof in den Zug steigen und ihr Auto dort parken wollen, ist das auch kein Problem: „Natürlich bekommen sie dann die Rufnummer von uns“, versichert Dornseifer. Auch Mütter, die regelmäßig ihre Kinder abholen, können sich mit ihm in Verbindung setzen.
Hinter der Schranke wird es in den kommenden Monaten wahrscheinlich ohnehin lebhafter werden, denn hier sollen Wohnmobilstellplätze entstehen. Platz wäre wohl für 15 bis 20 Mobile, schätzt Dornseifer. Wer hier Station machen möchte, um im Rothaargebirge zu wandern, meldet sich zuvor an. Am Bezahlsystem – Dornseifer spricht von 8 Euro am Tag – bastelt man noch. Vorerst sind keine Ver- und Entsorgungseinrichtungen geplant. Dornseifer: „Viele Fahrzeuge sind ja autark, mit Solar auf dem Dach.“

Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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