Mutter überfahren (Video)
Happy End für vier winzige Katzenbabys

Was gibt es denn da zu sehen? Der kleine Schwarze ist ganz schön neugierig. Um ein Haar hätten er und seine Geschwister es am Wochenende nicht geschafft.
  • Was gibt es denn da zu sehen? Der kleine Schwarze ist ganz schön neugierig. Um ein Haar hätten er und seine Geschwister es am Wochenende nicht geschafft.
  • Foto: Heidi Flender
  • hochgeladen von Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin)

ihm Grund. „Die vier sind einfach zuckersüß, und sie trinken wie die Weltmeister!“ Heidi Flender ist glücklich, denn dass die vier Kätzchen, die noch nicht einmal zwei Wochen alt sind, jetzt so munter und neugierig in die Gegend schauen, war noch am Samstag keineswegs selbstverständlich.

Die Katzenbabys hatten am Freitagmorgen ihre Mutter verloren – ein Auto löschte ihr Leben auf der Hauptstraße in Grund aus. Die Anwohner, die die Katze fanden, wussten von dem Nachwuchs. Das Unglück aber: Die Mama hatte ihre Kleinen gerade erst in ein neues Versteck gebracht.

Fieberhafte Suche bis in die Nacht 

Nun war guter Rat teuer. Niemand wusste, wo die hilflosen Babys waren. Ortsvorsteher Martin Born rief per WhatsApp zur Suche auf. Viele Grunder beteiligten sich. Zunächst aber blieben die Katzenkinder wie vom Erdboden verschluckt. Die Suche ging bis in die Nacht weiter. Allen war klar: Wenn die Kleinen nicht bald gefunden würden, könnten sie nicht überleben.

Am Samstagmorgen dann die erlösende Nachricht: In einem Schuppen unterm Holzlager war ein Fiepen und Maunzen zu hören. Alle vier waren am Leben, aber erschöpft und ausgetrocknet.

Fläschchen für die Babys

Sofort war den erleichterten Grundern klar, dass hier Fachleute gefragt waren. Die Kätzchen wurden zu Heidi Flender vom Hilchenbacher Tierschutzverein gebracht. Hier das Wichtigste: Die erste Flasche. Und von da an ging’s bergauf – mit dem Gewicht und mit der guten Laune. Heidi Flender gab der SZ die aktuellen Daten durch: 218, 226, 237 und 251 Gramm!

Mit vier bis fünf Wochen werden die Kleinen so weit sein, dass sie selbst feste Nahrung fressen können. Und dann dürfen sie bald bei ihren neuen Besitzern einziehen, denn für alle vier ist schon ein Zuhause gefunden.

Meisenmama auf Zeit
Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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