„Hier bewegt sich was“

Der Hilchenbacher Rohstoffhandel darf einen neuen Lagerplatz errichten. Das entschied gestern der Bauausschuss, der sich zuvor das Gelände anschaute.  Foto: wette
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wette Allenbach. Mit dem Firmengelände an der Breitenbacher Straße in Allenbach beschäftigte sich gestern der Bauausschuss der Stadt Hilchenbach. Um künftig Bleche und Blechelemente nach der Anlieferung in der großen Halle lagern zu können, sie dort auf die Wünsche der Kunden zuschneiden zu können und sie anschließend auf einem Lagerplatz hinter der Halle lagern zu dürfen, hatte der Hilchenbacher Rohstoffhandel einen entsprechenden Bauantrag zur Errichtung eines Lagerplatzes und zur Nutzungsänderung seiner Hallen eingereicht. Damit einher ging ein weiterer Antrag, der zum Inhalt hatte, ein Zwischenlager entlang der Breitenbacher Straße errichten zu dürfen, bis der neue Lagerplatz fertiggestellt ist. In beiden Fällen gab der Bauausschuss gestern Abend grünes Licht.

Noch während des Ortstermins am Nachmittag, bei dem die Ausschussmitglieder das Firmengelände genau unter die Lupe nahmen, befand es Baudezernent Michael Kleber für positiv, dass der Antragsteller seinen ursprünglichen Antrag reduziert und eine überarbeitete Version eingereicht habe. Diese sieht nun vor, dass die Bleche im Zwischenlager nicht mehr parallel zur Breitenbacher Straße gelagert werden sollen, sondern etwas weiter hinten auf dem Firmengelände. Günter Meier, der Ausschussvorsitzende, lobte: „Wie man sieht, bewegt sich hier was.“ Noch vor Monaten, so Meier, seien die Bleche vor den Hallen bis an die Straße gelagert worden. Das wiederum hatte für Beschwerden gesorgt. Doch auch Michael Kleber zeigte sich gestern erfreut, dass sich das Gelände zum Positiven verändere: „Das ein oder andere bewegt sich hier in die richtige Richtung, wenngleich auf dem Gelände noch viel zu tun ist.“

Auf die Frage von Juan Carlos Garcia Diaz von den Grünen, der wissen wollte, wie es sich denn mit der Lautstärke verhalte, verwies Kleber auf laufende Untersuchungen (Bundesimmissionsgesetz), deren Ergebnisse noch ausstünden. Nichtsdestotrotz stimmte der Bauausschuss gestern beiden Anträgen zu. Allerdings mit einer Auflage: Demnach darf das Zwischenlager nach Eingang der Baugenehmigung maximal zwölf Monate genutzt werden. Sollte, und das hielt Kleber durchaus für möglich, aufgrund einiger Faktoren, die die Firma nicht beeinflussen könne, die Realisierung des Bauvorhabens länger dauern, werden sich die Ausschussmitglieder in einem Jahr Gedanken über eine mögliche Verlängerung der Frist machen müssen. Doch so weit soll es nicht kommen. Wie Architekt Rüdiger Belz dem Ausschuss berichtete, soll direkt nach Eingang der Baugenehmigung mit dem Bau begonnen werden, so dass dieser noch 2010 beendet werden kann.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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