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Fünfter Bürgermeisterkandidat in Hilchenbach
Karsten Barghorn tritt für die Grünen an

Tritt für die Grünen als Hilchenbacher Bürgermeisterkandidat an: Karsten Barghorn.

js Hilchenbach. Die Hilchenbacher bekommen am 13. September die Wahl. Ab sofort sind fünf Kandidaten im Rennen um das Bürgermeisteramt: Mit Karsten Barghorn haben nun auch die Grünen einen möglichen Nachfolger des scheidenden Amtsinhabers auserkoren.
Ehrenamtskoordinator beim DRKDer 59-Jährige bezeichnet sich selbst als Hilchenbacher „Urgestein“, lebte er doch nach den ersten elf Erndtebrücker Kindheitsjahren den Großteil seines Lebens in Dahlbruch. Nach dem Abi am Jung-Stilling-Gymnasium, der Bundeswehrzeit und Studentenjahren in Marburg und Bonn ging er als Quereinsteiger zur Diakonie, u. a. im Krankenhaus Kredenbach. Er war Mitarbeiter der Personalabteilung und Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. Heute arbeitet er als Ehrenamtskoordinator im DRK-Ortsverband Dreis-Tiefenbach.

js Hilchenbach. Die Hilchenbacher bekommen am 13. September die Wahl. Ab sofort sind fünf Kandidaten im Rennen um das Bürgermeisteramt: Mit Karsten Barghorn haben nun auch die Grünen einen möglichen Nachfolger des scheidenden Amtsinhabers auserkoren.

Ehrenamtskoordinator beim DRK

Der 59-Jährige bezeichnet sich selbst als Hilchenbacher „Urgestein“, lebte er doch nach den ersten elf Erndtebrücker Kindheitsjahren den Großteil seines Lebens in Dahlbruch. Nach dem Abi am Jung-Stilling-Gymnasium, der Bundeswehrzeit und Studentenjahren in Marburg und Bonn ging er als Quereinsteiger zur Diakonie, u. a. im Krankenhaus Kredenbach. Er war Mitarbeiter der Personalabteilung und Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. Heute arbeitet er als Ehrenamtskoordinator im DRK-Ortsverband Dreis-Tiefenbach.

Anfänge in der SPD

Kommunalpolitik und das Rathaus sind kein Neuland für ihn. Mitte der 1980er-Jahre trat Barghorn in die SPD ein. Für die Sozialdemokraten war er von 1999 bis 2004 als sachkundiger Bürger aktiv, von 2004 bis 2010 war er Ratsmitglied und einige Jahre lang Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. Aufgrund eines familiären Schicksalschlags zog sich der 59-Jährige eine Zeitlang zurück von der kommunalpolitischen Bühne. Vor sechs Jahren dann stieg er wieder ein, diesmal bei den Grünen: „Hier habe ich eine politische Heimat gefunden, ohne meine Wurzeln in der Sozialdemokratie kappen zu müssen“, sagt der Nebenerwerbs-Schafzüchter. „Zukunft entscheidet sich hier, weil wir zusammen mithilfe unserer Erfahrungen und unserer Ziele Hilchenbach gestalten können.“

Ruf nach weiterem Jugendpfleger

Ökologie, sozialer Zusammenhalt und wirtschaftlicher Erfolg gehören für Barghorn und sein „grünes“ Team untrennbar zusammen. Sie fordern eine personelle Stärkung der kommunalen Energiewende vor Ort durch einen Klimaschutzmanager, die Aufwertung der Kinder- und Jugendpflege durch einen dritten Jugendpfleger und eine feste personelle Verankerung der regionalen Gesundheitsfürsorge innerhalb der Verwaltung.

Mietwohnungsbau vorantreiben

Unverständlich ist für Karsten Barghorn, dass Verwaltung und Politik bislang keine Schlüsse aus den Erkenntnissen der Demografieauswertungen des Müseners Frank Luschei gezogen haben. Es sei nicht möglich, die auf knapp unter 15 000 Einwohner geschrumpfte Stadt über die 20 000er-Marke zu bringen. Man müsse die Gegebenheiten vor Ort aber realistisch betrachten und immer wieder neu hinterfragen, welchen Weg man nehmen müsse, um ans Ziel zu gelangen. Rausgehen, informieren und sich kümmern – das habe die Verwaltung nicht gemacht in der Vergangenheit. Dringend nötig sei etwa, Mietwohnungsbau voranzutreiben. In der Stadt, deren Schwerpunkt auf Eigenheim liege, müssten dringend Alternativen für Senioren geschaffen werden, die Haus und Garten zugunsten einer barrierefreien Wohnung in Hilchenbach aufgeben würden. Ideal dafür sei das Hauptschulareal in Dahlbruch. – Infos: www.gruene-in-hilchenbach.de

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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