Kein Quantum Trost

Nur ein paar Reststämme und die Abdeckplanen ließen die Holzdiebe im Müsener Hauberg zurück. Foto: privat
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ph Müsen. Der Pfad liegt ein wenig verborgen am Hohen Stein. In dessen Nähe befindet sich der bekanntere Hesse Stein. Dort kreuzen sich die Wander- bzw. Holzabfuhrwege in Richtung Müsen, Kindelsberg, Martinshardt-Gipfel und Altenberg/Littfeld. Dass solche Wege bisweilen auch illegalen Holztransporten dienen, diese bittere Erfahrung machte jetzt ein weiterer Haubergsbetreiber. Als der 52-Jährige am vergangenen Samstag am Hohen Stein vorbeikam, traute er seinen Augen kaum. Sein sorgfältig aufgeschichteter Holzstapel war verschwunden. Fünf Raummeter Buchenholz – auf Meterlänge gespalten – wie vom Erdboden verschluckt.

Lediglich ein paar Außenstämme, die der Mann mit seinen Initialen markiert hatte, sowie die Abdeckplanen hatte der Holzdieb zurückgelassen. Ein letzter Rest von Schamgefühl oder Furcht vor einer etwaigen Entdeckung? Für den Eigentümer bedeutet der Verbleib der kümmerlichen Restbestände jedenfalls kein Quantum Trost.

Rund zwei Jahre hatten die Buchen, teilweise Überbleibsel des Orkans Kyrill, im Dörfer Hauberg gelagert. Im kommenden Herbst wollte sie der Müsener auf Brennholzgröße schneiden. Verschwunden sind sie zwischen dem 6. und 13. März, als die Waldwege noch vereist waren. Der 52-Jährige vermutet, dass der Diebstahl gezielt geschah und nicht etwa spontan aus purem Zufall heraus.

Nach der Entdeckung des Holzverlusts informierte der rechtmäßige Besitzer unter anderem den Jagdaufseher und kündigte eine Anzeige gegen Unbekannt an.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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