Kraftvoll und ausgefeilt

Der Ev. Kirchenchor Hilchenbach führte zu Ostern den 3. Teil des „Messias“ von Händel auf. Mitwirkende waren die Camerata instrumentale Siegen und Gesangssolisten unter der Leitung von Jens Schreiber in der Ev. Kirche in Hilchenbach.  Foto: jea
  • Der Ev. Kirchenchor Hilchenbach führte zu Ostern den 3. Teil des „Messias“ von Händel auf. Mitwirkende waren die Camerata instrumentale Siegen und Gesangssolisten unter der Leitung von Jens Schreiber in der Ev. Kirche in Hilchenbach. Foto: jea
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jea Hilchenbach. „Die Auferstehung Jesu ins Herz singen“: Dieses Motto hatte Pfarrer Rüdiger Schnurr, der auch neuer Vorsitzender des 1891 gegründeten Ev. Kirchenchores ist, für den Kantaten-Gottesdienst am Ostermontag mit der Aufführung des III. Teils „Auferstehung“ aus dem Messias von Georg Friedrich Händel (1685–1759) ausgewählt. Neben den 45 Sängerinnen und Sängern des Evangelischen Kirchenchores Hilchenbach ließen die Camerata instrumentale Siegen sowie Claudia Heuel (Sopran), Katharina Lewald (Alt), Jens Lauterbach (Tenor) sowie Johannes Effertz-Wolff (Bass) und Sebastian Keckert (Basso Continuo) als weitere Mitwirkende die frohe Osterbotschaft in der österlich geschmückten ev. Kirche in Hilchenbach gesanglich und instrumental erklingen. Chordirektor Jens Schreiber dirigierte einfühlsam.

Mit der „Symphony Ouverture“ aus dem „Messias“ I. Teil Nr. 1, glanzvoll von der Camerata instrumentale vorgetragen, nahm das Konzert seinen bewegenden Anfang. Glockenrein brachte die Sopranistin Claudia Heuel die Arie „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet“ aus Teil III des „Messias“ zu Gehör. Es schloss sich der Chorvortrag „Wie durch Einen der Tod, so kam durch Einen die Auferstehung von dem Tod“ kraftvoll und stimmlich ausgefeilt an. Recitativo & Aria „Vernehmt, ich künd ein Geheimnis an“ des Bassisten Johannes Effertz-Wolff leitete über zum Recitativo „Dann wird erfüllt, was da geschrieben stehet“ der Altistin Katharina Lewald. Gemeinsam mit Jens Lauterbach (Tenor) erklang sodann das Duetto „O Tod, wo ist dein Stachel, o Grab, wo deine Siegesmacht“.

An die Predigt, die Pfarrer Rüdiger Schnurr unter das Thema „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unseren Herrn Jesus Christus (1. Korinther 15,57)“ gestellt hatte, ließ Claudia Heuel die Arie „Wenn Gott ist für uns, wer könnte uns schaden?“ stimmlich ausgereift und leidenschaftlich erklingen. „Würdig ist das Lamm, das da starb, und versöhnet uns mit Gott durch sein Blut“ schlossen Chor und Orchester. „Halleluja, der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“, gab Pfarrer Schnurr den Kirchenbesuchern die Osterbotschaft mit auf den Heimweg.

Übrigens: Wenn der Kirchenchor im kommenden Jahr sein 120-jähriges Bestehen feiert, werde Händels „Messias“ in Gänze zur Aufführung gebracht, kündigte Pfarrer Schnurr an.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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