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Bürger beteiligen sich mit Vorschlägen
Kultureller Marktplatz: Treffpunkt wie früher

So sieht es derzeit in Dahlbruch aus, die Arbeiten am Kulturellen Marktplatz laufen.
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bjö Dahlbruch. „Von außen muss erkennbar sein, was drin ist.“ Ein Teilnehmer des Workshops zum Thema „Kultureller Marktplatz Dahlbruch“ hatte diesen Satz auf jene Wand gepinnt, auf der Bürger ihre Ideen von der Gestalt des zukünftigen Kulturellen Marktplatzes skizzieren durften. Und auch die Workshop-Gespräche im ev. Gemeindehaus Hilchenbach am Donnerstag machten deutlich, dass es an der Zeit ist, neben der inhaltlichen Struktur des kulturell ambitionierten Projektes auch das äußere Erscheinungsbild in den Blick zu nehmen – immerhin sei der Außenbereich rund um den in Teilen gerade entstehenden Gebäudekomplex „noch ideenfreie Zone“, wie Hilchenbachs Pressesprecher Hans-Jürgen Klein bestätigte.
Ich spüre
schon eine sehr
positive Erwartungshaltung.
Dr.

bjö Dahlbruch. „Von außen muss erkennbar sein, was drin ist.“ Ein Teilnehmer des Workshops zum Thema „Kultureller Marktplatz Dahlbruch“ hatte diesen Satz auf jene Wand gepinnt, auf der Bürger ihre Ideen von der Gestalt des zukünftigen Kulturellen Marktplatzes skizzieren durften. Und auch die Workshop-Gespräche im ev. Gemeindehaus Hilchenbach am Donnerstag machten deutlich, dass es an der Zeit ist, neben der inhaltlichen Struktur des kulturell ambitionierten Projektes auch das äußere Erscheinungsbild in den Blick zu nehmen – immerhin sei der Außenbereich rund um den in Teilen gerade entstehenden Gebäudekomplex „noch ideenfreie Zone“, wie Hilchenbachs Pressesprecher Hans-Jürgen Klein bestätigte.

Ich spüre
schon eine sehr
positive Erwartungshaltung.
Dr. Martina Taubenberger
„Kultur-Konzepte“

Das Potenzial des späteren Kulturellen Marktplatzes liege „in dem, was in den Außenbereichen noch möglich wäre“, gab Norbert Hoffmann als Impuls in die Runde jener Hilchenbacher, die in sehr überschaubarem Kreis miteinander Ideen und Vorschläge ausloten wollten. Der Berater aus dem Team „Kultur-Konzepte“ griff aus der Runde das Stichwort „Ermöglichungsraum“ auf, das immer wieder fiel: Der Kulturelle Marktplatz soll Begegnungen und das Miteinander verschiedenster Interessens- und Altersgruppen nicht nur möglich, sondern auch attraktiv machen. Im Außenbereich eine Herausforderung, die auf beengterem Areal gelöst werden muss – schließlich wird der zweite Veranstaltungssaal neben dem Eingang des Kinos weitere Außenfläche vereinnahmen.

Verkehrs- und Parksituation geschickt lösen

Die Diskussionsteilnehmer brachten die Ausrichtung internationaler Feste ins Spiel und diskutierten über eine weit gefasste Definition des Begriffs „Kultur“ („Interessen der Gesamtgesellschaft“). Wünschenswert seien Räume „zur zufälligen“ Begegnung ohne „Konsumzwang“.
Die Verkehrs- und Parksituation müsse geschickt gelöst werden. Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis, ebenfalls mit in der Runde, geht davon aus, dass der bisherige „Hol- und Bring-Verkehr“ vor dem Kino so wie früher nicht mehr möglich sein werde und warf die Frage in den Raum, wie der Bernhard-Weiss-Platz zum „Einfach-mal-Vorbeigehen“ attraktiv gestaltet werden könne.

Nutzungskonzept Thema im Kulturausschuss

Auch innerhalb der Mauern von Theater und gerade im Bau befindlichen „Haus der Alltagskultur“ ist noch nicht in Stein gemeißelt, welche Gruppen und Vereine sich wie und in welcher Form begegnen könnten und sollen. Genau das will die Agentur „Kultur-Konzepte“ unter Leitung von Dr. Martina Taubenberger mithilfe der Anregungen aus der Bevölkerung in einem gerade entstehenden Nutzungskonzept zusammenfassen und dem Hilchenbacher Schul- und Kulturausschuss am 7. Oktober vorstellen.
Dazu läuft noch bis Ende dieses Monats eine Umfrage, an der sich die Bürger auf www.umfrage-hilchenbach.de beteiligen können, wahlweise auch in Papierform mit Unterlagen, die im Rathaus erhältlich sind.

Bislang rund 200 Bürger-Rückmeldungen

Bislang sind insgesamt rund 200 Rückmeldungen eingegangen, die reichlich Ideenfutter für den Kulturellen Marktplatz liefern. Unter den Teilnehmern überwögen Stimmen aus Dahlbruch und Hilchenbach, doch auch die anderen Stadtteile seien vertreten, berichtete Dr. Martina Taubenberger. Vor allem von Jugendlichen und Senioren wünscht sich ihr Team noch weiteren Input an Vorschlägen. „Ich spüre schon eine sehr positive Erwartungshaltung“, so die Konzeptentwicklerin beim Blick auf das bisherige Feedback aus der Bevölkerung.
Im Hinblick auf die Bezeichnung „Kultureller Marktplatz Dahlbruch“ liest sie aus den Rückmeldungen viel Zustimmung heraus: „Die meisten haben diesen Namen jetzt doch akzeptiert.“
Das geht jedoch nicht allen so: „Der Name ist irreführend. Es ist kein Marktplatz“, war am Donnerstag auf einem handgeschriebenen Post zu lesen. Hans-Jürgen Klein stellte klar, wie der Marktplatz werden solle: ein „Treffpunkt der Menschen, so wie es früher einmal war“.

So sieht es derzeit in Dahlbruch aus, die Arbeiten am Kulturellen Marktplatz laufen.
 Im Rahmen eines Workshops – an dem nur wenige Interessierte teilnahmen (kl. Foto) – hatten Bürger jetzt die Möglichkeit, ihre Gestaltungswünsche einzubringen.
Autor:

Björn Hadem aus Siegen

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