Hilfe für Flutopfer
Landfrauen des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein spenden 10.000 Euro

Vor dem Hotel Ginsberger Heide in Lützel überreicht der Kreisvorstand der Landfrauen in Siegen-Wittgenstein – Ellen Hillmann (l.), Renate Schmidt (r.) und Renate Göbel (2. v. r.) – am Mittwoch den Spendenscheck in Höhe von 10 000 Euro an Bärbel Balke, Teamsprecherin des Landfrauen-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr, Hagen und Märkischer Kreis.
  • Vor dem Hotel Ginsberger Heide in Lützel überreicht der Kreisvorstand der Landfrauen in Siegen-Wittgenstein – Ellen Hillmann (l.), Renate Schmidt (r.) und Renate Göbel (2. v. r.) – am Mittwoch den Spendenscheck in Höhe von 10 000 Euro an Bärbel Balke, Teamsprecherin des Landfrauen-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr, Hagen und Märkischer Kreis.
  • Foto: Alexander Kollek
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ako Grund/Wittgenstein/Altena. Überschwemmte Straßen, zerstörte Gebäude und zahlreiche Menschen, die vor den Trümmern ihrer eigenen Existenzen stehen: Das Hochwasser Mitte Juli hat gezeigt, welche gravierenden Folgen andauernder Starkregen haben kann – es hat aber auch gezeigt, was Solidarität in Krisenzeiten bedeutet. In allen betroffenen Gebieten waren Helfer tätig, um den Wiederaufbau voranzutreiben. Unterstützung kommt auch von den Landfrauen des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein, die rund 10.000 Euro an betroffene Flutopfer im Ennepe-Ruhr-Kreis, Märkischen Kreis und Hagen spenden.

Die Idee für die Spendenaktion geht auf Vorstandsmitglied Renate Göbel zurück. Die Teamsprecherin des Ortsverbandes Bad Laasphe hatte die Katastrophe im Fernsehen verfolgt. Als sie die Bilder der massiven Zerstörung in Altena sah, kam ihr schnell der Gedanke, Hilfe zu organisieren. Nach Absprache mit ihren beiden Vorstandskolleginnen Renate Schmidt und Ellen Hillmann wurde das Vorhaben direkt in die Tat umgesetzt: „Landfrauen überlegen nicht lange, sondern handeln“, waren sich alle einig.

Landfrauen Siegen-Wittgenstein stellen Kontakt ins Katastrophengebiet her

Durch die gute Vernetzung der Landfrauen wurde der Kontakt zu Bärbel Balke, Teamsprecherin des Landfrauen-Kreisverbandes Ennepe-Ruhr, Hagen und Märkischer Kreis, hergestellt. Der Kreisverband MK/EN/HA hatte bereits einige Spenden gesammelt und diese persönlich an betroffene Flutopfer übergeben. „Viele Menschen und Familien haben alles verloren“, wusste Bärbel Balke zu berichten.
Vier Wochen lang sammelten die Landfrauen des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein Spenden – und die Resonanz war groß. Nicht nur die eigenen Ortsverbände und Mitglieder beteiligten sich, auch viele Privatpersonen und Geschäftsleute steuerten Geld bei: „Bei uns in Erndtebrück haben alle gerne an die Landfrauen gespendet, weil sie wissen, dass das Geld auch ankommt“, sagte Renate Schmidt, Teamsprecherin des Ortsverbandes Erndtebrück.

Spendenübergabe auf dem Giller

„Wir haben noch etwas Geld aus der Kreiskasse hinzugefügt, damit es eine runde Summe wird“, betonte Renate Göbel. Den obligatorischen Spendenscheck übergaben die drei Vorstandsmitglieder des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein am Mittwochnachmittag im Hotel Ginsberger Heide an Bärbel Balke, die sich sehr über die 10.000 Euro freute. „Uns Landfrauen ist es wichtig zu helfen – und zwar den Menschen, die besonders stark von der Flutkatastrophe getroffen wurden“, sagte die Kiersperin.
Aus diesem Grund hätten die Landfrauen des Kreisverbands MK/EN/HA auch genau recherchiert. Einige Menschen, die zum Beispiel über eine Elementarschadenversicherung verfügen, kämen laut Bärbel Balke für eine Spende nicht infrage: „Wir haben uns die Leute, an die wir spenden, genau angeschaut, denn das Geld soll denen zugute kommen, die auch wirklich Hilfe brauchen. Wir werden jede einzelne Spende persönlich übergeben.“

Autor:

Alexander Kollek

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