Leiter von Bethel predigt in Hilchenbach

Klaus Stötzel hat bereits eine Million Briefmarken für Bethel gesammelt und dorthin geliefert.  Foto: js

js Hilchenbach. Ein prominenter Gastredner wird am kommenden Sonntag, 14. Juni, um 10 Uhr den Gottesdienst in der ev. Kirche Hilchenbach mitgestalten. Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender und Leiter der von Bodelschwinghschen Anstalten im Bielefelder Stadtteil Bethel wird – wie bereits vor zwei Jahren in Allenbach – die Predigt übernehmen und Interessierten im Anschluss an den Gottesdienst Rede und Antwort stehen.

Ulrich Pohl stammt aus Essen und wuchs in Lippe auf. Nach einem Lehramtsstudium und dem Studium der ev. Theologie in Paderborn, Bethel und Münster hat er in verschiedenen Funktionen in der Lippischen Landeskirche gearbeitet. Der verheiratete Vater von zwei Töchtern ist seit dem vergangenen Jahr Chef der größten diakonischen Einrichtung in Europa.

Der Kontakt nach Bethel kam über Klaus Stötzel zustande, der den Anstalten aus persönlichen Gründen seit vielen Jahren verbunden ist. Seit etwa zweieinhalb Jahren hat sich der Allenbacher dem Sammeln von Briefmarken verschrieben. Nicht etwa im Sinne der Philatelie, sondern für den guten Zweck. Seit mehr als einem Jahrhundert werden gestempelte Marken in der Briefmarkenstelle Bethel gesammelt, aufbereitet und als Kiloware oder Sammlerstücke an Philatelisten in alle Welt verkauft. Damit schaffen die von Bodelschwinghschen Anstalten sinnvolle Arbeits- und Beschäftigungsplätze für behinderte Menschen.

Klaus Stötzel hat inzwischen überall im Hilchenbacher Stadtgebiet Sammelboxen aufgestellt – im Rathaus, in Kindergärten, Schulen und bei den Kirchengemeinden. Auch in der Nachbarkommune Kreuztal oder einigen Behörden des Kreises werden bereits Briefmarken für Bethel zur Seite gelegt.

Die gefüllten Boxen fährt Klaus Stötzel selbst im Kombi nach Bielefeld. Viermal hat dieser Transport bereits stattgefunden, etwa eine Million Marken sind in den vergangenen zwei Jahren aus dem Siegerland nach Bethel geliefert worden.Die Umstellung vom alten Postweg auf die elektronische Datenübertragung habe bislang noch keine Auswirkungen auf die Briefmarkenstelle Bethel, so Klaus Stötzel. „Es ist aber wichtig, dass die immer seltener genutzten Briefmarken auch wirklich gesammelt werden.“ Keine Marke solle im Müll landen. Vielmehr sollten ganze Briefumschläge (der Datenschutz genießt in Bethel Priorität!) oder ausgeschnittene Marken mit einem Rand von etwa einem Zentimeter in den Sammelboxen entsorgt werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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