Lesung zum 9. November

In der Hilchenbacher Wilhelmsburg

Hilchenbach. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegen und dem Hilchenbacher Geschichtsverein findet am Donnerstag, 9. November, 20 Uhr, im Stadtmuseum in der Wilhelmsburg Hilchenbach eine Lesung mit Musik statt. Unter dem Titel »Genagelt ist meine Zunge an eine Sprache, die mich verflucht« erinnert die Schauspielerin Lilli Schwethelm an den 9. November 1938, den Tag der furchtbaren Judenpogrome in Deutschland; sie liest aus dem Werk von Hilda Stern Cohen.

Hilda Stern Cohen, geboren 1924 im oberhessischen Nieder-Ohmen, war gerade 21 Jahre alt, als sie den Holocaust überlebt hatte. Im Camp for Displaced Persons in Österreich musste sie auf ihre Auswanderung in die USA warten. In dieser Zeit entstanden die meisten ihrer bemerkenswerten Erinnerungsausschnitte und Gedichte. Erschütternde und atemberaubende Metaphern spiegeln ihre Gedichte, den erlebten Schrecken wider.

Ihre Muttersprache, mit der Hilda schon als sehr junge Frau so virtuos umging, war die Sprache von Mördern und Henkern geworden. Diesen Widerspruch schmerzhaft empfindend, schafft sie in kurzer Zeit ein faszinierendes poetisches Werk. Musikalisch begleitet wird die Lesung durch Gitarrenmusik von Georg Crostewitz.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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