"Siedlung" Hilchenbach
Neuer Anlauf für Sanierung

In der letzten Ratssitzung der aktuellen Wahlperiode soll es erneut um den seit zwei Jahren diskutierten, aber immer wieder an der politischen Zustimmung gescheiterten Ausbau der Ringstraße „Siedlung“ gehen.
  • In der letzten Ratssitzung der aktuellen Wahlperiode soll es erneut um den seit zwei Jahren diskutierten, aber immer wieder an der politischen Zustimmung gescheiterten Ausbau der Ringstraße „Siedlung“ gehen.
  • Foto: Jan Schäfer (Archiv)
  • hochgeladen von Anja Bieler-Barth (Redakteurin)

sz Hilchenbach. Die Hilchenbacher Stadtverwaltung nimmt abermals ein „heißes Eisen“ in die Hand. In der letzten Ratssitzung der aktuellen Wahlperiode, die am Mittwoch, 9. September, um 17 Uhr in der Realschulaula stattfindet, soll es erneut um den seit zwei Jahren diskutierten, aber immer wieder an der politischen Zustimmung gescheiterten Ausbau der Ringstraße „Siedlung“ gehen.

Anliegerwunsch entscheidend

Dort müssen die Stadtwerke ohnehin schnellstmöglich ihre Wasserleitung erneuern – in diesem Zuge würden die städtischen Tiefbauer gern auch die Straße selbst auf Vordermann bringen. Das aber, und das ist das Problem, wäre nur möglich als Baumaßnahme, bei der zu guter Letzt auch die Eigentümer der anliegenden Grundstücke gemäß KAG zur Kasse gebeten werden.

Stadt Hilchenbach schreibt Anwohner der "Siedlung" an

Die Stadt hat die Eigentümer der 82 betroffenen Grundstücke im Juli schriftlich informiert und diese um eine Einschätzung gebeten – auch wenn das keine rechtlich relevante Basis für eine Entscheidung sei. Etwa die Hälfte davon habe bislang geantwortet. Die Befürworter der KAG-Maßnahme sind laut Verwaltungsvorlage (bislang) in der Mehrheit.
Eine Beschlussempfehlung wagt die Verwaltung diesmal nicht zu geben. Fast schon im Konjunktiv formuliert sie aber einen möglichen Text für einen Beschluss. Sollte dieser auf Zustimmung stoßen, würde die Straße als KAG-Maßnahme in einem Zuge mit der Wasserleitungserneuerung saniert. Der Anteil der Stadtwerke an den Kosten wird auf 28 Prozent geschätzt. Gebaut werden könnte, bei entsprechender Beschlusslage, im kommenden Jahr.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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