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Aufbruch beginnt mit dem Abbruch
Offizieller Startschuss für „Kulturellen Marktplatz“

Innenentkernungen sind schon länger im Gange, am Montagnachmittag nun fiel mit Abbrucharbeiten der offizielle Startschuss für das Hilchenbacher Städtebauprojekt „Kultureller Marktplatz Dahlbruch“.
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  • Innenentkernungen sind schon länger im Gange, am Montagnachmittag nun fiel mit Abbrucharbeiten der offizielle Startschuss für das Hilchenbacher Städtebauprojekt „Kultureller Marktplatz Dahlbruch“.
  • Foto: Anja Bieler-Barth
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nja Dahlbruch. Im Sport fällt der Startschuss üblicherweise vor dem Marathon, im Falle der rund zehnjährigen Planungen und noch längeren Überlegungen für das Vorzeigeprojekt „Kultureller Marktplatz Dahlbruch“ (KMD) lag die wohl ausdauerndste Phase voller Höhen, Tiefen und Hindernisse gestern hinter den Hilchenbachern, als das offizielle Signal für die Bauarbeiten erfolgte. Unterwegs dorthin war den Hilchenbachern nur beinahe ab und an die Puste ausgegangen. Rund 9 Millionen Euro fließen nun aber tatsächlich in die Neuausrichtung des Gebäudeensembles am Bernhard-Weiss-Platz: Dort entsteht in den kommenden zwei Jahren ein modernes Bürger-, Kultur- und Sportzentrum, Gastronomie inklusive (die SZ berichtete).
Eigenanteil von 3,2 Millionen3,5 Millionen Euro steuern Bund und Land bei;



nja Dahlbruch. Im Sport fällt der Startschuss üblicherweise vor dem Marathon, im Falle der rund zehnjährigen Planungen und noch längeren Überlegungen für das Vorzeigeprojekt „Kultureller Marktplatz Dahlbruch“ (KMD) lag die wohl ausdauerndste Phase voller Höhen, Tiefen und Hindernisse gestern hinter den Hilchenbachern, als das offizielle Signal für die Bauarbeiten erfolgte. Unterwegs dorthin war den Hilchenbachern nur beinahe ab und an die Puste ausgegangen. Rund 9 Millionen Euro fließen nun aber tatsächlich in die Neuausrichtung des Gebäudeensembles am Bernhard-Weiss-Platz: Dort entsteht in den kommenden zwei Jahren ein modernes Bürger-, Kultur- und Sportzentrum, Gastronomie inklusive (die SZ berichtete).

Eigenanteil von 3,2 Millionen

3,5 Millionen Euro steuern Bund und Land bei; Hilchenbachs Baudezernent Michael Kleber bezifferte den städtischen Eigenanteil auf rund 3,2 Millionen Euro und dankte allen Sponsoren und Unterstützern. Heinrich Weiss, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der SMS group, unterstützt das Stadtentwicklungsprojekt mit 2 Millionen; er weilte gestern auch unter den geladenen Gästen. Diese Spende, so sagte der scheidende Bürgermeister Holger Menzel, sei „ein entscheidender Faktor“ für die Realisierung dieses Riesenprojekts gewesen, dessen Kosten und Größenordnung wohl vorerst für Hilchenbach einmalig bleiben würden: „Neue Mehrzweckhalle, neues Foyer, ein zweiter Veranstaltungssaal, mehrere Räume für Feiern und Seminare und eine neue Gastronomie: Ich freue mich auf das Endprodukt.“ Dies werde er als Privatmann mit seiner Familie genießen.

Das Projekt habe viele wichtige Bausteine, sei eine Mammutaufgabe für Hilchenbach – „schwierig, aber auch schön“, betonte Baudezernent Michael Kleber, der die in die Jahre gekommene Bausubstanz und die Historie seit den ersten Ideen 2007 in Erinnerung rief: darunter auch die Zeiten der „Erlebnisgastronomie“, die selbst unter einem zum Teil eingebrochenen Dach am Laufen gehalten wurde. In den ersten Planungsjahren sei das Kostenvolumen auf bis zu 20 Millionen Euro angewachsen: „Das war eine Nummer zu groß.“ Dann kam das Sternelob der „Regionale“ – und nahezu zeitgleich der immense Einbruch der Gewerbesteuer. Ein „Plan B“ wurde entwickelt – eine Sanierung ohne bauliche Erweiterung: „Er kam zum Glück nie zum Tragen.“

„Haus der Alltagskultur“

Der offizielle Baustart begann am Montag mit vergleichsweise zaghaften Abbrucharbeiten. Kleber: „In zwei Jahren, wenn der Kulturelle Marktplatz fertig ist, lassen wir es richtig krachen!“ Reinhard Angelis, sein Kölner Büro hatte den Architektenwettbewerb gewonnen, freut sich, ein „lebendiges Haus für viele Bedürfnisse und alle Altersgruppen“ zu schaffen. Zur Erinnerung: Turnhalle, Jugendzentrum, Gaststätte und Kegelbahn sowie Hallenbadfoyer werden nun als erstes weichen; dafür kommt ein neues „Haus der Alltagskultur“: Mehrzweck-Sporthalle, Gruppenräume und ein Jugendcafé.Auf dem Bernhard-Weiss-Platz entsteht sodann ein Anbau mit geräumigem Foyer, Gastronomiebetrieb und einem zweitem Veranstaltungssaal für mannigfaltige Veranstaltungen und Treffen. Der Architekt versprach den Hilchenbachern, auch „Überraschungen vorzudenken“: Es werde ein Ensemble entstehen, das auch Zusammenhalt und Gemeinschaft stärke.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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